Letzte Änderung: 18. März 2010

Lehrevaluation im Wintersemester 2009/2010

10 240 - Allgemeines Verwaltungsrecht

Prof. Dr. Christoph Möllers / Öffentliches Recht II

Prof. Dr. Möllers wird von den meisten Studierenden als freundlicher, aufgeschlossener und kompetenter Dozent wahrgenommen. Als besonders positiv wird empfunden, dass die Vorlesung über die dogmatischen Grundlagen hinausgeht, indem Professor Möllers Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und kritisch reflektiert. Außerdem geht er konstruktiv auf Fragen ein, was eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft.

Mit seiner rhetorisch guten und humorvollen Vortragsweise gestaltet er die Vorlesung abwechslungsreich und kurzweilig, wodurch selbst die Studierenden, denen das Fach als eher trocken erscheint, von der Veranstaltung überzeugt werden. Als besonders positiv bewerten viele Studierenden die guten und verständlichen Erklärungen. Hierbei wird von einigen Studierenden jedoch bemängelt, dass der Dozent sich zu leicht ablenken und aus dem Konzept bringen lässt, beispielsweise durch zu spät kommende Kursteilnehmer. Hierdurch wird die Vorlesung unnötig oft unterbrochen.

Die systematische Strukturierung der Vorlesung zeigt sich beispielsweise in der Wiederholung des Stoffes aus der vorherigen Stunde zu Beginn der Lehrveranstaltung, die nahezu einhellig als hilfreich bewertet wird. Zudem erhöhen die vielen Beispiele und aktuellen Bezüge die Anschaulichkeit der Themengebiete. Hierbei konzentriert sich die Vorlesung jedoch trotzdem auf das Wesentliche. Als eher unzureichend empfinden die Studierenden die bereitgestellten Materialien. Zwar stellt der Dozent ein Skript zur Verfügung, jedoch sollte dieses nach Meinung einiger Studierender noch informativer gestaltet werden. Außerdem vermissen die meisten Teilnehmer eine bessere mediale Unterstützung der Vorlesung zum Beispiel durch Powerpoint, da die Folien und Tafelbilder oft schwer lesbar oder wenig strukturiert sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Vorlesung insgesamt von einer deutlichen Mehrheit positiv oder sehr positiv wahrgenommen wird. Allerdings wird sie von einer Minderheit als eher durchschnittlich angesehen.