Letzte Änderung: 9. September 2011

Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung wird in den Pflichtfächern Bürgerliches Recht, Öffentliches Recht und Strafrecht durch Semesterabschlussklausuren (je 120 Minuten) und Hausarbeiten (Bearbeitungsdauer max. 3 Wochen) durchgeführt. Das bedeutet, die Leistungsüberprüfungen verteilen sich über den gesamten Verlauf des Grundstudiums.

Klausuren: Je eine Semesterabschlussklausur in den Grundkursen I, II und III in den Pflichtfächern Bürgerliches Recht, Öffentliches Recht und Strafrecht (3x3 = 9 Klausuren). Die Klausuren werden als Aufsichtsarbeiten mit Einlasskontrolle durchgeführt. Es ist ein Lichtbildausweis vorzulegen.

Hausarbeiten: In den Pflichtfächern Bürgerliches Recht, Öffentliches Recht und Strafrecht wird je eine Hausarbeit, die den Stoff der Grundkurse I und II umfasst, in jeder vorlesungsfreien Zeit (also auch in der vorlesungsfreien Zeit vom 3. zum 4. Fachsemester) angeboten.

Klausuren und Hausarbeiten im Grund- und Hauptstudium sind anmeldepflichtig (Durchführung von Prüfungen)!

Die Zwischenprüfung ist erfolgreich absolviert, wenn acht Klausuren aus den verschiedenen Grundkursen und zwei Hausarbeiten in unterschiedlichen Pflichtfächern bestanden sind. Die Klausuren werden als Aufsichtarbeiten mit Einlasskontrolle durchgeführt. Es ist ein Lichtbildausweis vorzulegen.

Die Zwischenprüfung schließt das Grundstudium ab (§§ 15 - 20 PO). Sie ist Voraussetzung (Examensvoraussetzungen) für den Zugang zum Hauptstudium, § 4 Abs. 3 StudO 2003, § 17 Abs. 1 PO 2003. Eine Teilnahme an Leistungskontrollen aus Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums ist erst nach Abschluss der Zwischenprüfung möglich.

Wiederholungsmöglichkeiten

Bestandene Studien- und Prüfungsleistungen können nicht zum Zwecke der Verbesserung wiederholt werden. Für Aufsichtsarbeiten und Hausarbeiten der Zwischenprüfung gibt es im Falle des Nichtbestehens folgende Wiederholungsmöglichkeiten.

Je Klausur ein Wiederholungsversuch.

GK I: mit dem regulären Angebot in jedem Wintersemester (= frühestens ein Jahr nach erstem Versuch)

GK II: mit dem regulären Angebot in jedem Sommersemester (= frühestens ein Jahr nach erstem Versuch)
zusätzliches Angebot am Beginn des auf die Vorlesung folgenden Wintersemesters (=einige Wochen nach dem erstem Versuch)

GK III: mit dem regulären Angebot in jedem Wintersemester (ein Jahr nach dem ersten Versuch)
zusätzliches Angebot am Beginn des auf die Vorlesung folgenden Semesters (= einige Wochen nach erstem Versuch)

Das zusätzliche Angebot kann nur wahrnehmen, wer an den vorangegangenen Klausuren erfolglos teilgenommen hat oder entschuldigt verhindert war.

Je Hausarbeit ein Wiederholungsversuch in jeder vorlesungsfreien Zeit mit dem regulären Angebot.

Zeugnis

Das Prüfungsbüro erteilt ein Zeugnis über das Bestehen der Zwischenprüfung, § 20 Abs. 3 PO 2003.

Auf dem Zeugnis erscheinen nur die ersten acht bestandenen Klausuren und nur die ersten zwei bestandenen Hausarbeiten. Weitere erbrachte Leistungen, die neunte Klausur und / oder die dritte Hausarbeit, werden in einer Leistungsübersicht aufgelistet. (Beschluss des Prüfungsausschusses vom 1. Oktober 2003, TOP 24).

Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte für das Bestehen der Zwischenprüfung erforderliche Prüfungsleistung erbracht worden ist. Es wird nach Ablauf der Fristen für das Gegenvorstellungsverfahren per Post zugeschickt.

Vor der Erteilung des Zwischenprüfungszeugnisses werden Leistungsübersichten über Bewertungen bisher erbrachter Prüfungsleistungen nur auf formlosen Antrag an das Prüfungsbüro der Studierenden erteilt. Diese können am besten vorab per Mail unter Angabe der Matrikelnummer und der Anzahl der benötigten Exemplare beantragt werden.