Letzte Änderung: 24. März 2009

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Wintersemester 2002/2003

Stand: 30. Oktober 2002

1.1

Pflichtfächer

 

1.1.1

Rechtsgeschichte, Rechtssoziologie, Rechtsphilosophie, Methodenlehre der Rechtswissenschaft

 
10002 Rechtsgeschichte II Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2b JAG
  Vorlesung donnerstags 12 bis 14 wöchentlich UL 6, Audimax R. Schröder, T. Henne
  Kommentar: Die Geschichte kann Vorstellungen, Einrichtungen und Vorgänge erklären, die sonst weniger verständlich wären. Deswegen hat diese Rechtsgeschichte ständig das Grundgesetz und das BGB im Blick, Rudimentäre Rechtsgeschichtskenntnisse sind wünschenwert, um eine Reihe von heutigen Fachausdrücken, Denkmodellen und Redensarten, die aus dem jüdisch-christlichen, griechischen, römischen und alten deutschen Recht stammen, zu verstehen. Die Rechtsgeschichte zeigt, dass die Rechtsveränderungen sowohl von einzelnen hervorragenden Personen, als auch von anderen Gebieten, wie Politik, Wirtschaft, Philosophie und Religion, zusammenhängen und mit ausländischen Einwirkungen verbunden sind. Ein Skriptum wird zur Verfügung gestellt.
  Literatur: R. Schröder, Rechtsgeschichte, 5. Aufl., 2000 Alpmann&Schmidt; H. Hattenhauer, Europäische Rechtsgeschichte; U. Wesel, Geschichte des Rechts
 

1.1.2

Zivilrecht

 
10101 Bürgerliches Recht - Grundkurs I (AT BGB, AT Schuldrecht) Schein: unbekannt
  Vorlesung montags 14 bis 16 wöchentlich UL 6, Audimax H.-P. Schwintowski
  Vorlesung mittwochs 10 bis 12 wöchentlich UL 6, Audimax H.-P. Schwintowski
  Vorlesung mittwochs 12 bis 14 wöchentlich UL 6, Audimax H.-P. Schwintowski
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
 
10102 Bürgerliches Recht - Grundkurs II (BT, Schuldrecht) kein Schein
  Vorlesung montags 8 bis 10 wöchentlich UL 6, Audimax A.-A. Wandtke
  Vorlesung dienstags 9 bis 12 wöchentlich UL 6, 3038 A.-A. Wandtke
  Vorlesung mittwochs 10 bis 12 wöchentlich UL 6, 3094 A.-A. Wandtke
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
  Kommentar: Die Vorlesung behandelt vor allem das" Besondere Schuldrecht" im Lichte der Schuldrechtsreform. Zu den Schwerpunkten gehört das Kaufrecht, das Werkvertragsrecht, der Verbraucherschutz und andere neue Rechtsinstitute. Darüber hinaus werden die gesetzlichen Schuldverhältnisse ausführlich dargestellt, z.B. die GOA, das Bereicherungsrecht und das Deliktsrecht.
  Literatur: wird in der Vorlesung bekannt gegeben
 
10103 Bürgerliches Recht - Grundkurs III (Sachenrecht) Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 12 bis 14 wöchentlich UL 6, Audimax E. Schwark
  Vorlesung mittwochs 10 bis 12 wöchentlich UL 6, Kino E. Schwark
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
  Kommentar: Gegenstand der Veranstaltung ist das 3. Buch des Bürgerlichen Gesetzbuches. An einem "Fall der Woche" wird jeweils die praktische Anwendung des Sachenrechts geübt.
  Literatur: Kurzlehrbücher: Dilcher, Sachenrecht in programmierter Form, 5. Auflage 1990; Schwab/Prütting, Sachenrecht, 30. Auflage 2002; Westermann, Harm Peter, , BGB Sachenrecht, Reihe Schwerpunkte, 10. Auflage 2001; Wolf , Sachenrecht, 18. Auflage 2002; Schreiber, Sachenrecht 3. Aufl. 2000 Lehrbücher: Baur/Stürner, Sachenrecht, 17. Auflage 1999; Eichler, Institutionen des Sachenrechts, Band 2 mit Halbbänden 1 und 2, 1957/1960; Heck, Sachenrecht, 1930; Müller, Klaus, Sachenrecht, 4. Auflage 1997; Westermann, Harry, Sachenrecht, 7. Auflage 1998; Wolf, Ernst, Lehrbuch des Sachenrechts, 2. Auflage 1979; Wolff/Raiser, Sachenrecht, 10. Auflage 1957 Fallsammlungen: Gottwald, BGB Sachenrecht, Reihe Prüfe Dein Wissen, 13. Auflage 2002; Gursky, Fälle und Lösungen nach höchstrichterlichen Entscheidungen, 10. Auflage 2000; Gursky, 20 Probleme aus dem Sachenrecht ohne ESV, 5. Auflage 1999; Lange/Scheyhing, Fälle zum Sachenrecht, JuS-Schriftenreihe, 4. Auflage 1998
 
10104 Bürgerliches Recht - Übung für Fortgeschrittene Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2a JAG
  Übung dienstags 14 bis 16/18 wöchentlich UL 6, 2002 R. Schröder
  Kommentar: Die "Große Übung" ist die Schnittschnelle zwischen Anfänger- und Examensniveau. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem neuen Schuldrecht.
  Literatur: Dauner-Lieb/Heidel/Lepa/Ring, Lehrbuch zum neuen Schuldrecht, 2001; Huber/Faust, Schuldrechtsmodernisierung, 2002; Wieling, Sachenrecht, 4. Aufl. 2001
 
10107 Handelsrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung donnerstags 10 bis 12 wöchentlich UL 6, 3094 M. Schöpflin
 
10108 Gesellschaftsrecht I Schein: unbekannt
  Vorlesung donnerstags 14 bis 17 wöchentlich UL 6, 2091/2092 R. Veil
 
10109 Zivilprozessrecht II Schein: unbekannt
  Vorlesung donnerstags 12 bis 14 wöchentlich UL 6, 3094 M. Schöpflin
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
 
10110 Individualarbeitsrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung donnerstags 8 bis 10 wöchentlich UL 6, 3094 R. Rebhahn
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N:
  Kommentar: Gegenstand der Vorlesung sind die Einordnung des Arbeitsrechts im Rechtssystem, Rechtsquellen des Arbeitsrechts und insbes das Recht des Arbeitsverhältnisses. Dementsprechend werden insbes behandelt: Begründung von Arbeitsverhältnissen, Rechtsfolgen bei Störungen und Verletzungen der jeweiligen Pflichten, Beendigung von Arbeitsverhältnissen.
  Literatur: unbedingt erforderlich: Arbeits- und zivilrechtliche Gesetzestexte (üblicherweise Beck-Texte)
 
10112 Wertpapierrecht (erste Semesterhälfte) kein Schein
  Vorlesung dienstags 16 bis 18 wöchentlich UL 6, 3038 C. Windbichler
  Kommentar: Das Wertpapierrecht umfasst die Wertpapiere des bürgerlichen und des handelsrechts. Ausgangspunkt ist die Anweisung des bürgerlichen Rechts. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung des Wechselrechts. Die Veranstaltung versteht sich zugleich als Wiederholungs- und Vertiefungsveranstaltung in Bezug auf eine Reihe bürgerlicher und handelsrechtlicher Probleme (etwa die Probleme des Rechtsscheins, des gutgläubigen Erwerbs, der Anweisung).
  Literatur: Brox, Handels- und Wertpapierrecht, 15. Aufl. 2001
 
10113 Insolvenzrecht (zweite Semesterhälfte) Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 16 bis 18 wöchentlich UL 6, 3038 K. Wimmer
 
10114 Familienrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung montags 16 bis 18 wöchentlich UL 6, 3094 A. Wolf
  Arbeitsgemeinschaft mittwochs 14 bis 16 wöchentlich ab 30.10. BE 1, 144 E. Sommer
 
10115 Arbeitsrecht Schein: unbekannt
  Übung mittwochs 10 bis 12 wöchentlich BE 1, 144 R. Rebhahn
 
10116 Handels- und Gesellschaftsrecht Schein: unbekannt
  Übung mittwochs 16 bis 18 wöchentlich UL 9, 210 E. Schwark
  Kommentar: In der Veranstaltung wird die Bearbeitung handels- und gesellschaftsrechtlicher Fälle durch Hinweise zur Methode der Fallbearbeitung und Erörterung grundlegender Rechtsfälle geübt. Es werden eine Ferienhausarbeit und eine weitere Hausarbeit ausgegeben; ferner werden drei Klausuren geschrieben. Einen Übungsschein erhält, wer eine Hausarbeit und eine Klausur mit Erfolg angefertigt hat. Einen Schein gem. § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2c erhält, wer eine Klausur und die dem Wahlfach WFG 5 zugeordnete 2. Hausarbeit mit Erfolg besteht.
  Literatur: Fallsammlungen zum HGS: Hadding, Die HGB-Klausur, 2. Aufl. 1995; Hopt, Handels- und Gesellschaftsrecht, Bd. 1 und 2; Michalski, Fälle zum Handels- und Gesellschaftsrecht, Bd. 1, 2. Aufl. 2002; Timm, Fälle zum Handels- und Gesellschaftsrecht, 3. Aufl. 1996; Wiedeman, Prüfe Dein Wissen; Handelsrecht, 6. Aufl. 1992, Gesellschaftsrecht, 6. Aufl. 2002
 
10117 Kollektives Arbeitsrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung mittwochs 12 bis 14 wöchentlich UL 9, 213 J. Pawelzig
 

1.1.3

Öffentliches Recht und Völkerrecht

 
10201 Öffentliches Recht - Grundkurs I (Staatsorganisationsrecht) Schein: unbekannt
  Vorlesung montags 10 bis 12 wöchentlich UL 6, Kino I. Pernice
  Vorlesung dienstags 12 bis 14 wöchentlich UL 6, Kino I. Pernice
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
  Kommentar: Die Vorlesung führt in das Staats- und Verfassungsrecht ein.Sie soll schwerpunktmässig einen Überblick über die Funktionen des Staatsorganisationsrechts der Bundesrepublik Deutschland als einen international offenen und in die EU integrierten Verfassungsstaat geben. Einbezogen werden auch die begleitenden Probleme des Verfassungsprozessrechts.
 
10202 Öffentliches Recht - Grundkurs II (Grundrechte)
  Vorlesung donnerstags 10 bis 12 wöchentlich UL 6, 2091/92 B. Schlink
  Vorlesung freitags 8 bis 10 wöchentlich UL 6, 2002 B. Schlink
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
  Kommentar: Die Vorlesung gilt in ihrem ersten Teil den allgemeinen Grundrechtslehren, im zweiten den einzelnen Grundrechten. Sowohl die wichtigsten Probleme der allgemeinen Grundrechtslehren als auch die der einzelnen Grundrechte werden an Fällen behandelt; damit wird auch auf die Semesterabschlußklausur vorbereitet, in der ein Fall zu bearbeiten sein wird.
  Literatur: Bodo Pieroth/Bernhard Schlink, Grundrechte. Staatsrecht II, 18. Aufl., Heidelberg (C. F. Müller Verlag) 2002
 
10203 Öffentliches Recht - Grundkurs III (Allg. Verwaltungsrecht mit Grundzügen des Verwaltungsprozessrechts) Schein: unbekannt
  Vorlesung mittwochs 12 bis 14 wöchentlich UL 6, Kino U. Battis
  Vorlesung donnerstags 12 bis 14 wöchentlich UL 6, Kino U. Battis
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
  Kommentar: Die Vorlesung behandelt das Allgemeine Verwaltungsrecht und die Grundzüge des Verwaltungsprozeßrechts.
  Literatur: -
 
10205 Öffentliches Recht - Grundkurs IV (Grundzüge des Europa- und Völkerrechts) Schein: unbekannt
  Vorlesung mittwochs 12 bis 14 wöchentlich UL 6, 2091/92 G. Seidel
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
  Kommentar: Die Vorlesung, die mit einer Semesterabschlussklausur endet, wird auf der Grundlage der vor allem in den Artikeln 23-26, 32, 59 und 87a des Grundgesetzes angelegten Bezüge zum Völker- u. Europarecht die Kampfprinzipien und Grundstrukturen beider mit dem deutschen Recht verzahnten Rechtsordnungen herausarbeiten und einschlägige Fälle behandeln.
  Literatur: Schweitzer, Staatsrecht III, 2000. Geiger, Grundgesetz und Völkerrecht
 
10206 Öffentliches Recht - Grundkurs V (Polizeirecht) Schein: unbekannt
  Vorlesung mittwochs 14 bis 16 wöchentlich UL 6, Audimax R. Poscher
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
  Kommentar: Die Vorlesung lehrt das Polizeirecht, wie es für die Fortgeschrittenenübung und die Erste Juristische Staatsprüfung gebraucht wird. Ich werde die Vorlesung nur in der ersten Hälfte des Semesters vierstündig lesen. An die Vorlesung schließt dann in der 2. Hälfte des Semesters ebenfalls vierstündig die Übung für Fortgeschrittene an, die sich auch auf den Stoff der Polizeirechtsvorlesung bezieht.
  Literatur: Udo Steiner (Hrsg.), Besonderes Verwaltungsrecht, 6. Aufl., Heidelberg 1999; Pieroth/Schlink/Kniesel, Polizei- und Ordnungsrecht, 1. Aufl., München 2002
 
10207 Öffentliches Recht - Grundkurs VI (Baurecht, Grundzüge) Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 8 bis 10 wöchentlich UL 6, Kino C. Preschel
 
10208 Öffentliches Recht - Grundkurs VI (Kommunalrecht, Grundzüge) kein Schein
  Vorlesung montags 14 bis 16 wöchentlich UL 9, 213 R. Will
  Kommentar: Gegenstand der Vorlesung ist die verfassungsrechtliche Gewährleistung der kommunalen Selbstverwaltung und deren Regelungen in den Kommunalgesetzen der Länder, dargestellt anhand der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg
  Literatur: v. Mutius, Kommunalrecht, 2. Aufl., JuS Schriftenreihe, H. 130, 1998; A. Gern, Deutsches Kommunalrecht, 2. Aufl., 1997; M. Muth u. a., Potsdamer Kommentar zur Gemeindeordnung ... des Landes Brandenburg, 1999
 
10209 Öffentliches Recht - Grundkurs VI (Übung für Fortgeschrittene) Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2a JAG
  Übung montags 10 bis 12/14 wöchentlich UL 6, Audimax S. Baer
  Kommentar: Die Übung schliesst in der 2. Semesterhälfte an den GK Polizeirecht (Poscher) an. Sie bietet eine Hausarbeit und drei Klausuren zum Erwerb des Scheines. Die Veranstaltungen konzentrieren sich auf die dogmatischen und lösungstechnischen Probleme der Falllösung im Verwaltungsrecht. Kenntnisse im allgemeinen und besonderen Verwaltungsrecht und im Verwaltungsprozessrecht werden vorausgesetzt.
  Literatur: Fallsammlungen und Musterklausuren zum Verwaltungsrecht.
 

1.1.4

Strafrecht

 
10301 Strafrecht - Grundkurs I (Allgemeiner Teil I) Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 10 bis 12 wöchentlich UL 6, Kino K. Marxen
  Vorlesung donnerstags 9 bis 10 wöchentlich UL 6, Kino K. Marxen
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
  Kommentar: Die Vorlesung behandelt zunächst die Grundzüge des Strafrechts, Strafverfahrensrechts, Sanktionenrechts und der Kriminologie im Überblick. Im weiteren Verlauf des Semesters werden dann die Grundzüge des Straftatsystems und die Methode der Bearbeitung von Strafrechtsfällen vermittelt.
  Literatur: wird in der Veranstaltung bekannt gegeben
 
10302 Strafrecht - Grundkurs II (Allgemeiner Teil II) kein Schein
  Vorlesung mittwochs 12 bis 15 wöchentlich UL 6, 2002 F. Herzog
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
  Kommentar: Die Veranstaltung setzt das strafrechtliche Grundstudium mit einer vertieften Behandlung der wesentlichen Institute des Allgemeinen Teils - Kausalität/Objektive Zurechnung; Vorsatz/Fahrlässigkeit; Versuch/Rücktritt; Täterschaft/Teilnahme; Unterlassen; Rechtfertigung; Schuld fort. Die Vorlesung und die AGen bilden ein integriertes Lehr- und Lernprogramm. Am Ende der Veranstaltung steht eine Semesterabschlussklausur.
  Literatur: Wessels/Beulke, Strafrecht AT; Kühl, Strafrecht AT (jeweils neueste Auflage)
 
10303 Strafrecht - Grundkurs III (Straftaten gegen Persönlichkeitswerte u. Gemeinschaftswerte) kein Schein
  Vorlesung donnerstags 9 bis 12 wöchentlich UL 6, Audimax F. Herzog
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
  Kommentar: Die Veranstaltung behandelt die Delikte gegen das Leben, die körperliche Integrität sowie die Freiheit und Selbstbestimmung der Person. Weiterhin werden der strafrechtliche Ehrschutz und die Strassenverkehrsdelikte behandelt. Die Vorlesung und die AGen bilden ein integriertes Lehr- und Lernprogramm. Am Ende der Veranstaltung steht eine Semesterabschlussklausur.
  Literatur: Wessels/Hettinger, Strafrecht BT/1 (neueste Auflage)
 
10304 Grundkurs IV (Grundzüge des Strafverfahrensrechts) Schein: unbekannt
  Vorlesung montags 14 bis 16 wöchentlich UL 6, 2002 A. Ignor
  Kommentar: Gang des Verfahrens. Verfahrensgrundsätze und rechtsstaatliche Garantien, Rechtsmittel, Stellung der Verfahrensbeteiligten, Strafverteidigung; Probleme der Rechtsentwicklung.
  Literatur: wird in der Vorlesung bekanntgegeben
 
10305 Strafrecht - Grundkurs V (Übung für Fortgeschrittene) Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 12 bis 14 wöchentlich UL 6, 2002 A. Dessecker
  Vorlesung freitags 8/10 bis 12 wöchentlich UL 6, Audimax A. Dessecker
  Arbeitsgemeinschaft siehe Aushang       N.N.
 

1.2

Wahlfachgruppenveranstaltungen

 

1.2.1

WFG I - Rechtsphilosophie, Rechtstheorie, Rechtssoziologie

 

1.2.2

WFG 2 - Rechts- und Verfassungsgeschichte

 
10605 Examinatorium Rechtsgeschichte kein Schein
  Repetitorium donnerstags 18 bis 20 wöchentlich bis 28.11. FU Berlin R. Schröder, T. Henne
  Repetitorium montags 16 bis 18 wöchentlich ab 2.12. BE 1, 144 R. Schröder, T. Henne
  Kommentar: Das Examinatorium wird diesmal in einer anderen Form stattfinden. Es werden wichtige Aufsätze (klassische und auch ganz neue) gelesen und diskutiert. Die Aufsätze werden jeweils von einem Teilnehmer des Repetitoriums vorgestellt. Eine Liste der Aufsätze wird einige Wochen vor dem Semester ins Netz gestellt.
 
10606 Rechtsgeschichte Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Seminar siehe Aushang       R. Schröder
  Kommentar: Das Seminar wird zum Thema:"Diktaturvergleich" in der Zeit vom 07. - 09. Febr. 2003 als Blockseminar in Egsdorf stattfinden. Die Themenvergabe fand am 19. Juli 2002 statt. Es sind noch freie Themen zu haben. Nähere Informationen auf unserer Lehrstuhlhomepage.
 
10607 Digestenexegese Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Colloquium mittwochs 12 bis 14 wöchentlich UL 9, 435 H.-P. Benöhr
  Kommentar: Digesten-Exegese bedeutet: Analyse einzelner Texte des römischen Rechts im Hinblick auf Sachverhalte, Rechtsprobleme und juristische Lösungen. Vorkenntnisse im römischen Recht sind nützlich, fehlende Informationen und Literaturangaben werden in der Lehrveranstaltung nachgeliefert. Lateinkenntnisse sind hilfreich, aber nicht unentbehrlich. Die Digesten-Exegese dient der allgemeinen rechtshistorischen Unterrichtung sowie der Vorbereitung auf das Referendarexamen im Wahlfach "Rechtsgeschichte". Bei Bedarf werden schriftliche Aufgaben ausgegeben und korrigiert. Es wird die Möglichkeit geboten, einen "Seminarschein" zu erwerben. Beginn wegen Dienstreise erst am 23.10.2002
 
10608 Der historische Kontext der Grundrechtsjudikatur des BVerfG bis zur Mitte der 1970er Jahre
  Seminar dienstags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 229 T. Henne
 

1.2.3

WFG 3 - Familien- und Erbrecht, Freiwillige Gerichtsbarkeit, Grundzüge des Familienverfahrensrechts

 
10615 Erbrecht (Vertiefung) Schein: unbekannt
  Vorlesung montags 18 bis 20 wöchentlich UL 9, 213 E. Sommer
  Kommentar: Es wird angeknüpft an die im Sommersemester vermittelten Grundkenntnisse des Erbrechts. Im Mittelpunkt stehen die Voraussetzungen für eine Testamentserrichtung, das Ehegattentestament, das Pflichtteilsrecht und die Auflösung der Miterbengemeinschaft.
  Literatur: Literatur wird in der Veranstaltung ausgegeben.
 
10616 Übungs- und Klausurenkurs im Erbrecht Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Klausurenkurs dienstags 16 bis 18 wöchentlich BE 1, 144 E. Sommer
  Kommentar: Es werden eine Übungsreihe und 3 Klausuren angeboten. Voraussetzung für die Teilnahme sind Vorkenntnisse im Erbrecht. Erlangung eines Scheines ist möglich bei (zusätzlicher) erfolgreicher Hausarbeit.
  Literatur: Literatur wird in der Veranstaltung ausgegeben.
 

1.2.4

WFG 4 - Gesellschaftsrecht, Grundzüge des Steuerrechts und des Bilanzrechts

 
10622 Bank- und Kapitalmarktrecht Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Seminar mittwochs 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 124 E. Schwark
  Kommentar: Behandelt werden zivilrechtliche, gesellschaftsrechtliche und wirtschaftsrechtliche Themen mit Bezug zum Gegenstand des Seminars. Teilnahmevoraussetzung ist der große BGB-Schein. Ein Teil des Seminars findet als Wochenendseminar im Jagdschloß Glienicke statt.
  Literatur: Textausgabe dtv-Bankrecht
 
10623 Steuerrechtliches Seminar Schein: unbekannt
  Blockseminar 24.1. bis 26.1.2003 siehe Aushang   UL 9, E14 J. Becker, K. Herkenroth, T. Stapperfend
 
10624 Gesellschaftsrecht (Vertiefung) kein Schein
  Vorlesung mittwochs 12 bis 14 wöchentlich BE 1, E44/E46 C. Windbichler
  Kommentar: Gegenstand ist der Stoff der Wahlfachgruppe 4 mit Schwerpunkt im Recht Kapitalgesellschaften einschl. Konzernrecht und Umwandlungsrecht, ferner Besonderheiten der GmbH & Co. KG
  Literatur: Kübler, Gesellschaftsrecht, 5. Aufl. 1998; Raiser, Kapitalgesellschaftsrecht, 2. Aufl. 2001
 
10625 Internationales Gesellschaftsrecht Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Seminar mittwochs 18 bis 20 wöchentlich BE 1, E42 C. Windbichler
  Kommentar: Eine genaue Themenübersicht wird zum Ende des Sommersemesters 2002 erstellt (Aushang beachten).
 
10626 Unternehmenssteuerrecht II kein Schein
  Vorlesung donnerstags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 140/142 K. Herkenroth
  Kommentar: Gegenstand der Vorlesung ist die Besteuerung der verschiedenen Unternehmensformen. Die unterschiedliche Besteuerung der Personenunternehmen und der Kapitalgesellschaften ist Ausfluß der Abwesenheit einer einheitlichen und rechtformunabhängigen Unternehmensbesteuerung. Sowohl rechtliche und steuerliche Kriterien bilden daher die Rahmendaten über die Entscheidung bei der Rechtsformwahl im Rahmen der unternehmerischen Betätigung. Ihre Kenntnis - zumindest in Grundzügen - sind daher bei der Beratung von Wirtschaftssubjekten unerläßlich. Die Vorlesung beschäftigt sich nicht nur mit den zivilrechtlichen Grundformen, sondern geht auch auf die sogenannten "hybriden" Unternehmensformen wie der GmbH & Co. KG, der typisch/atypisch stillen Gesellschaft und der Betriebsaufspaltung ein. Im Rahmen der Besteuerung der Kapitalgesellschaften stehen die Grundzüge der Körperschaftssteuer nach der Steuerreform - Stichwort: Halbeinkünfteverfahren - und deren Auswirkungen auf Gesellschafterebene sowohl bei natürlichen Personen wie auch bei Kapitalgesellschaften einschließlich der Behandlung der sogenannten "Organschaft" im Mittelpunkt. Den Anschluß der Vorlesung bildet eine Analyse der Vor- und Nachteile der verschiedenen Unternehmensformen unter Besteuerungsgesichtspunkten.
  Literatur: Gesetze/Richtlinien: Einkommensteuergesetz und -richtlinien, Körperschaftssteuergesetz und -richtlinien. Fachbücher: Knobbe/Keuk: Bilanz- und Unternehmenssteuerrecht, 9. Aufl., 1993; Jacobs: Unternehmensbesteuerung und Rechtsform, 2. Aufl. 1998
 
10627 Steuerrecht I kein Schein
  Vorlesung donnerstags 12 bis 15 wöchentlich BE 1, E42 T. Stapperfend
  Kommentar: Die Vorlesung richtet sich an die Studierenden ab dem 3. Fachsemester, nicht nur an Studierende der Wahlfachgruppe 4. Ziel ist es, einen Überblick über das Steuerrecht der Bundesrepublik Deutschland zu geben, das in der praktischen Ausübung jeder juristischen Tätigkeit von großer Bedeutung ist. Die Veranstaltung soll gleichzeitig den Studierenden der Wahlfachgruppe 4 einen Einstieg in das Gebiet des Steuerrechts ermöglichen. In der Vorlesung werden die Grundbegriffe des Steuerrechts, die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Besteuerung, das Steuerschuldrecht sowie schwerpunktmäßig das Einkommenssteuerrecht behandelt. In einer sich im Sommersemester abzuschließenden Vorlesung Steuerrecht II sollen dann das Steuerverfahrensrecht und weitere Einzelsteuerarten, insbesondere das Umsatzsteuerrecht, behandelt werden.
  Literatur: wird in der Vorlesung bekanntgegeben
 
10628 Bilanzrecht, Rechnungslegung nach IAS
  Vorlesung 23./30.11. 9:30 bis 17:30   BE 1, 124 C. Kirchner
  Kommentar: Das Bilanzrecht ist in den letzten Jahren zu einer der Kernmaterien des Unternehmens- und Kapitalmarktrechts geworden. Unternehmensführung und deren Kontrolle (corporate governance) hängen maßgeblich von der Qualität der Unternehmenspublizität ab. Kernpunkt dieser Zwangspublizität sind Rechnungsregelungsregeln und -standards. Da in der Europäischen Union in Zukunft für Kapitalgesellschaften die Verwendung von International Accounting Standards (IAS) vorgeschrieben wird, soll der Kurs eine Einführung in dieses neue System der Unternehmensrechnung geben. Vergleichend werden die handelsrechtlichen Vorschriften herangezogen. Die Veranstaltung konzentriert sich auf die Änderungen im System der Rechnungslegung, die mit der Verwendung von IAS einhergeht. Neben rechtswissenschaftlichen Fragestellungen wird die ökonomische Funktionsweise der neuen Regelungen erörtert. Es wird eine Semesterabschlußklausur für Studierende der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten. Dies ist die Teilklausur im Rahmen des Wahlpflichtfaches "wirtschaftlich relevante Teile des Rechts" in der Wahlfachgruppe Gesellschaftsrecht.
  Literatur: Wagenhofer, Alfred, International Accounting Standards, 3. Aufl., Wien, Frankfurt am Main 2001
 

1.2.5

WFG 5 - Wettbewerbs- und Kartellrecht, Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht

 
10632 Geschmacksmuster- und Urheberrecht kein Schein
  Vorlesung montags 14 bis 16 wöchentlich BE 1, E42 A. Wandtke
  Kommentar: Die Vorlesung behandelt den Gegenstand des Geschmacksmuster- und Urheberrechts im Lichte der digitalen Technologie, das Urheberpersönlichkeitsrecht, verwandte Schutzrechte und geht speziell auf das urheberschutzfähige Werk ein. Darüber hinaus werden die Verwertungsrechte, die Schranken des Urheberrechts sowie verwandte Schutzrechte und die Grundsätze des internationalen und europäischen Geschmacksmuster- und Urheberrechts dargestellt.
  Literatur: wird in der Veranstaltung bekannt gegeben
 
10634 Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht Schein: unbekannt
  Seminar montags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, E42 A. Wandtke, J. Adrian, W. Nordemann
  Kommentar: Im Seminar werden in Form von Referaten spezielle Themen aus dem Bereich des gewerblichen Rechtsschutz und des Urheberrechts behandelt.
  Literatur: wird von den Referenten im vorangehenden Seminar verteilt.
 
10635 Klausurenkurs im Urheberrecht kein Schein
  Klausurenkurs mittwochs 16 bis 18 wöchentlich BE 1, 229 W. Bullinger
  Kommentar: Grundlegende und aktuelle wettbewerbs-, marken- und urheberrechtliche Probleme werden in der Veranstaltung anhand von Fallösungen besprochen und vertieft. Rechtsprobleme im Zusammenhang mit den neuen Medien bilden einen Schwerpunkt. Zwei Termine widmen sich der Durchsetzung von Ansprüchen, insbesondere im einstweiligen Verfügungsverfahren (Anwaltsbezogen).
  Literatur: wird in der Veranstaltung bekannt gegeben
 
10636 Seminar zum Deutschen und Europäischen Wirtschaftsrecht Schein: unbekannt
  Seminar mittwochs 18 bis 21 wöchentlich BE 1, 229 H.-P. Schwintowski
 
10637 Wettbewerbs- und Markenrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung donnerstags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, E42 J. Nordemann
 
10639 Wettbewerbs- und Kartellrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung mittwochs 18 bis 20 wöchentlich UL 9, 213 M. Schöpflin
 

1.2.6

WFG 6 - Kollektives Arbeitsrecht, Betriebsverfassungs- und Mitbestimmungsrecht und Personalvertretungsrecht

 
10645 Arbeitsrecht Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Seminar siehe Aushang       R. Rebhahn
  Kommentar: Dieses Seminar hat "Reformvorschläge für das Arbeitsrecht -rechtsdogmatische Überlegungen" zum Thema. Aus aktuellem Anlaß sollen die Wünsche der Spitzenverbände der Arbeitnehmer und Arbeitgeber für das Arbeitsrecht analysiert werden. Die Seminarbeiträge sollen allerdings nicht das rechtspolitische Für und Wider erörtern, sondern die bestehende Lage und die geforderten Änderungen einander gegenüberstellen sowie die Bedeutung der Änderung und deren Folgen aufzeigen.
 
10646 Betriebsverfassungsrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung freitags 10 bis 12 wöchentlich BE 1, 229 J. Pawelzig
 

1.2.7

WFG 7 - Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung

 
10650 Rechtsvergleichung Schein: unbekannt
  Vorlesung mittwochs 14 bis 16 vierzehntägig BE 1, E42 R. Rebhahn
 
10651 Moot-Court im UN-Kaufrecht Schein: unbekannt
  Projektgruppe mittwochs 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 140/142 K.-M. Schmidt
 
10652 Internationales Privatrecht und internationales Prozessrecht aus anwaltlicher Sicht anhand von Fällen aus der Praxis Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 140/142 P.-A. Brand
 
10653 Ausländische familienrechtliche Rechtsakte in Deutschland Schein: unbekannt
  Seminar dienstags 18 bis 20 vierzehntägig DOR 24, 402 C. Paulus, R. Wagner
 
10654 Klausurenkurs IPR und Rechtsvergleichung Schein: unbekannt
  Klausurenkurs mittwochs 14 bis 16 wöchentlich DOR 24, 402 B. Möller
 

1.2.8

WFG 8 - Kriminologie, Strafvollzug, Jugendstrafrecht

 
10658 Kriminologie II Schein: unbekannt
  Seminar donnerstags 18 bis 20 wöchentlich UL 9, 213 A. Dessecker
 
10659 Jugendstrafrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung mittwochs 16 bis 18 wöchentlich ab 23.10. BE 1, 140/142 M. Gebauer
  Kommentar: Die Vorlesung behandelt alle relevanten Bereiche des deutschen Jurgendstrafrechts (strafrechtstheoretische/erzieherische und gesetzliche Grundlagen, historische Entwicklung, empirische Befunde über Jugenddelinquenz und -kriminalität, Verfahrensbeteiligte und Besonderheiten des Jugendstrafverfahrens, Rechtsfolgen der Jugendstaftat einschließlich vorläufiger Maßnahmen, kriminalpolitische Fragen und Ausblick). Sie ist daher sowohl als Einstieg für Anfänger als auch als Wiederholung für Fortgeschrittene geeignet.
  Literatur: Albrecht, Peter Alexis, Jugendstrafrecht 3. Aufl. München 2002; Schaffstein, Friedrich/Beulke, Werner, Jugendstrafrecht 13. Aufl. Stuttgart u.a. 1998; Ostendorf, Heribert, Das Jugendstrafverfahren 2. Aufl. Köln u.a. 2001; Walter, Michael, Jugendkriminalität 2. Aufl. Stuttgart u.a. 2001
 
10660 Jugendstrafrecht Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Seminar montags 14 bis 16 wöchentlich BE 1, 229 M. Matzke
  Kommentar: Gegenstand des Seminars soll die Beratung von als reformbedürftig erachteten Problembereichen des deutschen Jugendkriminalrechts sein, wie sie in den letzten anderthalb Jahrzehnten formuliert worden sind. Im Lehrstuhlsekretariat Prof. Marxen (Kommode, R. 41 a) liegt ab sofort eine Themenliste sowie ein umfangreiches Informationspapier bereit. Die Vorbesprechung findet am 14. 10. 02 um 14 Uhr c. t. in Raum 229, Kommode, statt. Seminararbeiten können jedoch auch schon in den Ferien geschrieben werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.
 

1.2.9

WFG 9 - Verwaltungslehre, Baurecht, Grundzüge des Wirtschaftsverwaltungsrechts, des Umweltschutzes des Straßenrechts und des Beamtenrechts

 
10670 Grundzüge des Beamtenrechts kein Schein
  Vorlesung mittwochs 14 bis 16 wöchentlich BE 1, 229 U. Battis
  Kommentar: Grundlagen des Beamtenrechts (u.a. Beamtenverhältnis, Laufbahnwesen, Beamtenversorgung)
  Literatur: Scheerbarth/Hoeffken/Bauschke/Schmidt, Beamtenrecht, 6. Aufl. 1992; Schnellenbach, Beamtenrecht in der Praxis, 5. Aufl. 2001.
 
10671 Vergaberecht aus anwaltlicher Perspektive kein Schein
  Vorlesung mittwochs 16 bis 18 wöchentlich UL 9, 435 O. Reidt
  Kommentar: Die Veranstaltung findet im Rahmen des Lehrangebots des Instituts für Anwaltsrecht an der Humboldt-Universität statt. Die Vorlesung beschäftigt sich mit ausgewählten Fragen des Verwaltungsverfahrensrechts und des allgemeinen Verwaltungsrechts, die von praktischer, aber auch von examensrelevanter Bedeutung sind. Behandelt wird das Verwaltungsverfahren examplarisch anhand der Vorschriften über die Nachprüfung von Vergabeentscheidungen bei öffentliche Aufträgen, die mit dem Inkrafttreten des Vergaberechtsänderungsgesetzes am 1. Januar 1999 gesteigerte Bedeutung gewonnen haben. Genannt sei hier etwa das Verfahren zur Privatisierung des Flughafens Schönefeld oder die Einrichtung des bundesweiten Erfassungssystems für die Erhebung der LKW-Maut durch den Bund. Besonderer Wert wird gelegt auf eine rechtsanwaltsbezogene Sicht der Dinge.
  Literatur: Literaturempfehlungen werden in der Vorbesprechung bekanntgegeben.
 
10672 Telekommunikations-, Internet- und Medienrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung mittwochs 10 bis 12 wöchentlich BE 1, 229 P. Schimanek, K. v. Lewinski
  Kommentar: Vor dem Hintergrund der grundrechtlich garantierten Kommunikationsfreiheit und des Persönlichkeitsschutzes werden die Grundlagen des Medien- und Telekommunikationsrechts, insb. im Hinblick auf das Internet, dargestellt. Themen sind u.a. die Regulation des TK-Markts, Verantwortlichkeit für Inhalte, Nutzer- und Datenschutz. Die Vorlesung wird durch Fälle aus der anwaltlichen Praxis der Dozenten illustriert. Der datenschutzrechtliche Teil ist inhaltlich auf das Colloquium Datenschutzrecht (Lewinski, Do 14-16 Uhr, Nr. 10747) abgestimmt.
  Literatur: - Fechner, Medienrecht, 2. Aufl. 2001 - Holznagel/Enaux/Nienhaus, Grundzüge des Telekommunikationsrechts, 2001 - Kloepfer, Informationsrecht, 2002 - Roßnagel (Hrsg.), Handbuch des Datenschutzrechts, 2002
 
10673 Neue Rechtsprechung aus dem Bereich des besonderen Verwaltungsrechts
  Colloquium donnerstags 14 bis 16 vierzehntägig UL 9, 210 M. Albers
  Kommentar: Gegenstand des Kolloquiums sind zentrale neue Gerichtsentscheidungen aus dem Bereich des Besonderen Verwaltungsrechts. Inhaltlich wird zum einen das Besondere Verwaltungsrecht vertieft. Zum anderen wird das Zusammenspiel mit dem Allgemeinen Verwaltungsrecht, mit dem Verwaltungsprozeßrecht und teilweise mit dem Europarecht herausgearbeitet, so daß auch die Kenntnisse in diesen Bereichen gefestigt werden können. Zugleich soll die Methodik einer kritischen Entscheidungsanalyse und der Fallbearbeitung eingeübt werden. Die Veranstaltung beginnt am 24.10.2002.
  Literatur: Die zu besprechenden Entscheidungen und einschlägige Literatur wer-den in der ersten Sitzung bekanntgegeben.
 
10674 Übung im Wirtschaftsverwaltungsrecht
  Übung donnerstags 16 bis 18 wöchentlich UL 9, 210 W. Spoerr
 

1.2.10

WFG 10 - Allgemeine Lehren des Sozialrechts, Sozialversicherungsrecht, Recht der Arbeitsförderung, Grundzüge des sozialgerichtlichen Verfahrens- und des Privatversicherungsrechts

 
10680 Examensklausurenkurs Sozial- und Privatversicherungsrecht Schein: unbekannt
  Klausurenkurs montags 16 bis 18 siehe Aushang BE 1, 229 J. Pawelzig, U. Mauntel
 
10681 Sozialversicherungsrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 16 bis 18 wöchentlich UL 9, 435 J. Pawelzig
 
10682 Sozialrecht (Einführung) Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 12 bis 14 wöchentlich UL 9, 435 K. P. Wagner
 
10683 Privatversicherungsrecht III: Unternehmens-, Aufsichts- und Wettbewerbsrecht des Versicherungswesens Schein: unbekannt
  Vorlesung freitags 14 bis 16 wöchentlich FU Berlin H. Schirmer
 
10684 Privatversicherungsrecht II: Einzelne Versicherungszweige Schein: unbekannt
  Vorlesung freitags 16 bis 18 wöchentlich FU Berlin H. Baumann
 

1.2.11

WFG 11 - Völkerrecht, Europarecht

 
10687 Völkerrecht I Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 14 bis 17 wöchentlich BE 1, E42 G. Seidel
  Kommentar: Die Vorlesung beinhaltet folgende Themenkomplexe: Wesen des Völkerrechts und sein Verhältnis zum innerstaatlichen Recht; Grundprinzipien und Subjekte des Völkerrechts; Völkerrechtsquellen, insbes. Vertragsrecht; Menschenrechtsschutz und Territorium im Völkerrecht. Die Darstellung erfolgt anhand von Fallerörterungen.
  Literatur: Ipsen, Völkerrecht 1999; Vitzthum (Hrsg.) Völkerrecht, 2001; Doehring, Völkerrecht, 1999.
 
10688 Völkerrecht II kein Schein
  Vorlesung montags 16 bis 18 wöchentlich UL 9, 213 C. Tomuschat
  Kommentar: Nachdem im WS 2000/01 die Grundlagen der modernen Völkerrechtsordnung behandelt worden sind, sollen im WS 2002/03 die wichtigsten der einzelnen Sachgebiet des Völkerrechts vorgestellt werden. Die Palette reicht dabei vom Staatsgebiet und dem Staatsangehörigkeitsrecht bis zum internationalen Wirtschaftsrecht und der Zusammenarbeit der Staaten auf dem Gebiet des Strafrechts. Deutlich gemacht wird dabei, dass das Völkerrecht keine isolierte Rechtsordnung darstellt, sondern in einer lebendigen Wechselbeziehung mit dem innnerstaatlichen Landesrecht steht.
  Literatur: Eine ausführliche Literaturliste erscheint zu Beginn des Semesters.
 
10689 Neue Tendenzen zum Völker- und Europarecht Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Seminar donnerstags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 229 G. Seidel
  Kommentar: Die Teilnehmer erstellen eine Seminararbeit zu aktuellen völker- u. europarechtlichen Themen, die einer theoretischen Erörterung bedürfen, und sie verteidigen ihre Thesen in jeweils einer Seminarsitzung.
  Literatur: wird in der Veranstaltung angegeben.
 
10690 Völkerrecht in Fällen
  Arbeitsgemeinschaft montags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 144 R. Czarnecki, E. Lenski
  Kommentar: 'Völkerrecht in Fällen' wendet sich wiederum an fortgeschrittene Studierende, die bereits erworbene Völkerrechtskenntnisse vertiefen und üben wollen. Anhand von (aktuellen) Fällen werden die verschiedenen Bereiche des Völkerrechts behandelt. Beginn: 21.10.2002
  Literatur: K. Ipsen, Völkerrecht, 4. Auflage 1999, Czarnecki/Lenski, Fallrepetitorium Völkerrecht, 2002; zur AG mitzubringen sind: Tomuschat, Völkerrecht (Textsammlung), Randelzhofer, Völkerrechtliche Verträge (dtv-Texte), Sartorius II und die ILC Draft Articles on State Responsibility, 2001 (http://www.un.org/law/ilc/texts/State_responsibility/responsibility_articles(e).pdf)
 
10691 Übung im Völkerrecht Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Übung mittwochs 16 bis 18 wöchentlich BE 1, 144 C. Tomuschat
  Kommentar: Die Übung setzt sich zum Ziel, eine Anleitung zur Lösung praktischer Fälle aus dem gesamten Gebiet des Völkerrechts zu geben. Neben dem allgemeinen Völkerrecht wird auch das Recht der internationalen Organisationen und der europäischen Integration einbezogen. Die erlernten Fertigkeiten sollen sodann in drei Klausuren überprüft werden. Damit wird gleichzeitig eine gewisse Vorbereitung für das erste juristische Staatsexamen geleistet
 
10692 Völkerrechtliches Seminar Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Seminar dienstags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 144 C. Tomuschat
  Kommentar: Das Seminar ist Grundfragen des Menschenrechtsschutzes im Rahmen der Vereinten Nationen gewidmet. In einem ersten Teil sollen bestimmt neuere Entwicklungen behandelt werden, insbesondere die Praxis des Menschenrechtsausschusses nach dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte sowie auch die Praxis des Ausschusses für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. In einem zweiten Teil geht es um das Thema "Menschenrechte und Terrorismus". Jeder Teilnehmer muss ein Referat erstatten.
 
10693 Recent Developments in International Law kein Schein
  Colloquium montags 14 bis 16 wöchentlich BE 1, E44/E46 C. Tomuschat
  Kommentar: Das Kolloquium wird in englischer Sprache abgehalten. So wie gute Rechtskenntnisse sind daher auch gute Sprachkenntnisse erforderlich. Zu jeder Stunde steht ein Text zur Verfügung, der einen neuen Vorgang auf dem Gebiet des Völkerrechts dokumentiert. Gleichzeitig dient das Kolloquium als Repetitorium, in dem die Teilnehmer durch die unterschiedlichen rechtsgestaltenden Instanzen der heutigen Völkerrechtsordnung hindurchgeführt und mit ihnen vertraut gemacht werden.
  Literatur: Als Grundlage kann jedes aktuelle Lehrbuch des Völkerrechts dienen.
 
10694 Europarecht I Schein: unbekannt
  Vorlesung mittwochs 14 bis 16 wöchentlich BE 1, E44/E46 I. Pernice
  Kommentar: Die Vorlesung befasst sich den institutionellen Grundlagen der Europäischen Union bzw. der Europäischen Gemeinschaft.
  Literatur: Streinz:"Europarecht", 4. Auflage Beutler-Biber, Piehorn, Streil: "Europäische Gemeinschaft", 5. Auflage Für die Rechtsprechung: Hummer, Simmer, Fedder:"Europarecht in Fällen", 3. Auflage
 
10695 Europarecht in Fällen (Grundlagen) Schein: unbekannt
  Arbeitsgemeinschaft mittwochs 16 bis 18 wöchentlich BE 1, E44/E46 F. Mayer
 
10696 Neue Rechtsprechung der Europäischen Gerichte (EuGH, EuG) kein Schein
  Colloquium donnerstags 16 bis 18 wöchentlich UL 9, 435 P. Steinberg, R. Kanitz
  Kommentar: KOLLOQUIUM NEUE RECHTSPRECHUNG DER EUROPÄISCHEN GERICHTE (EUGH, EUG) Im Rahmen des Kolloquiums soll neuere und neueste Rechtsprechung in lockerer, aber konzentrierter Form analysiert werden. Es versteht sich als Ergänzung zur AG „Europarecht in Fällen“ sowie den einschlägigen Seminaren, die Themen vertieft analysieren. Behandelt werden in erster Linie, aber nicht ausschließlich examensrelevante Fälle. Im Mittelpunkt sollen Wettbewerbsrecht und Grundfreiheiten stehen. Ziel der Veranstaltung ist es, für und mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Ende einen Reader/ein Skript zusammen zu stellen, in dem in knapper Form nach einem vorgegebenen Schema a) Sachverhalt b) Rechtliche(s) Problem(e) und bisherige Rechtsprechung c) Kernaussagen/Tendenz der Entscheidung d) Konsequenzen für Prüfung und Praxis (so ersichtlich) erörtert werden. Dieser kann dann auch zur Examensvorbereitung benutzt werden. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist aufgefordert, eine Entscheidung unter Hinzuziehung der Schlussanträge der Generalanwälte in dieser Form zu bearbeiten und der Gruppe vorzustellen. Geeignete Entscheidungen können auf Wunsch auch gemeinsam in Klausurform gelöst werden. Die Liste der Entscheidungen kann am schwarzen Brett des Lehrstuhls eingesehen werden und wird in der ersten Sitzung verteilt und ist auch hier unten einsichtlich. Die erste Veranstaltung findet am Donnerstang, den 17. Oktober 2002 um 16 Uhr ct in Raum UL 9, 435 statt. In dieser Sitzung werden die Entscheidungen kurz vorgestellt und an die Teilnehmer verteilt. Es kann ein Anwesenheitsschein mit kurzer Bewertung der analysierten Entscheidung erteilt werden, jedoch kein Leistungsnachweis nach § 1 JAG. Folgende Entscheidungen – Änderungen auf Grund aktueller Entscheidungen – sollen im Kolloquium besprochen werden. Diejenigen TeilnehmerInnen, die eine Entscheidung vorstellen, werden gebeten, zumindest Schlussanträge und Urteil zu lesen und vorzustellen. I. Schwerpunkt Grundfreiheiten 1) EuGH, Urt. v. 24.01.2002 – Rs. C-164/99 (EuZW 2002 245) – Portugaia (Dienstleistungsfreiheit) 2) EuGH, Urt. v. 25.10.2001 – verb. Rs. C-49/98, C-50/98, C-52/98 bis C-54/98 und C-68/98 bis C-71/98 (EuZW 2002 759 m. Anm. Bayreuther) – Finalarte (Dienstleistungsfreiheit) 3) EuGH, Urt. v. 04.06.2002 – Rs. C-503/99 – Kommission/Belgien (Golden Shares I , EuZW 2002 429 m. Aufsatz Ruge), (Kapitalverkehrsfreiheit) 4) EuGH, Urt. v. 04.06.2002 – Rs. C-483/99 – Kommission/Frankreich (Golden Shares II, EuZW 2002 433), (Kapitalverkehrsfreiheit) 5) EuGH, Urt. v. 04.06.2002 – Rs. C-367/98 – Kommission/Portugiesische Republik (Golden Shares III, EuZW 2002 437), (Kapitalverkehrsfreiheit 6) EuGH, Urt. v. 30.11.2000 – Rs. C-195/98 – Österreichischer Gewerkschaftsbund u. a. /Rep. Österreich, (Freizügigkeit, Art. 39 EGV und Verordnung (EWG) Nr. 1612/68) II. Sonstiges Wettbewerbsrecht 7) EuGH, Urt. v. 22.11.2001– Rs. C-53/00 (EuZW 2002 48 m. Anm. Ruge), Ferring (Beihilfebegriff) 8) EuG, Urt. v. 10.05.2000 – Rs. T-46/97 – SIC /Kommission (Beihilfebegriff) 9) EuGH, Urt. v. 17. 9. 2002 – Rs. C-513/99 (EuZW 20 2002 m. Anm. Steinberg) – Concordia Bus Finland Oy Ab (Vergaberecht) III. Prozessrecht 10) EuG, Urt. v. 03.05.2002 – Rs. T-177/01 – Jégo-Quéré et Cie SA/Kommission (EuZW 2002 412 m. Anm. Lübbig) (Prozessrecht) 11) EuGH, Urt. v. 25.07.2002 – Rs. C-50/00 – Unión de Pequeños Agricultores (EuZW 2002 529 m. Anm. Feddersen) (Prozessrecht) 12) EuGH, Urt. V. 4. 6. 2002 – Rs. C-99/00 (EuZW 2002 476) – Kenny Roland Lyckeskog (Prozessrecht) IV. Grundrechte und Grundlagen 13) EuGH, Urt. v. 20.09.2001 Rs. C-184/99 (EuZW 2002 52 m. Anm. Obwexer) – Rudy Grzelczyk (Unionsbürgerschaft) 14) EuGH, Schlussanträge des GA Jean Mischot v. 20.09.2001 – Rs. C-94/00 – Roquette Frères SA (Grundrechte) 15) EuGH, Schlussanträge des GA Francis. G. Jacobs v. 11.07.2002 – Rs. C-112/00 – Firma Eugen Schmidberger Inertnationale Transporte und Planzüge (Grundrechte) 16) EuGH, Urt. v. 13.12.2001 – Rs. C-481/99 (EuZW 2002 87 m. Anm. Reich/Rörig) – Heininger (Richtlinienumsetzung/Verbraucherschutz) 17) BVerfG, Urteil vom 9. 1. 2001 – 1 BvR 1036/99 – Teilzeitarbeit (Grundrechte und nationale Gerichte) 18) LG Berlin, Urt. v. 09.04.2001 – 23.0.650/00 (EuZW 2001 #) (Staatshaftung) V. Außenbeziehungen 19) EuGH – Urt. v. 6. 12. 2001 – Gutachten 2/00 (EuZW 2002 113 m. Anm. Pitschas) – Protokoll von Cartagena (Außenbeziehungen) 20) EuGH – Urt. v. 2. 5. 2001 – Rs. C-307/99 (EuZW 2001 529 m. Anm. Stieglitz) – OGT Fruchthandelsgesellschaft mbH/Hauptzollamt Hamburg-St. Annen) (Außenbeziehungen/GATT)
  Literatur: Entscheidungsanmerkungen werden, wo bekannt, ebenfalls in der ersten Sitzung mitgeteilt.
 
10697 Das Recht der WTO Schein: unbekannt
  Vorlesung sonnabends 10 bis 14:30 9./16./23./30.11. siehe Aushang T. Schilling
  Kommentar: Die Vorlesung erörtert das Recht der WTO (GATT, GATS, TRIPS) mit ihren Nebenabkommen.
  Literatur: WTO Information and Media Relations Division, Trading into the Future. WTO. The World Trade Organization, 2. Aufl. Genf 1999; M. Herdegen, Internationales Wirtschaftsrecht, 2. Aufl. 1995; I. Seidl-Hohenveldern, International Economic Law, 2. Aufl. 1992; W. Graf Vitzthum, Die Wirtschaft im Völkerrecht, in: ders. (Hg.), Völkerrecht, 1997, 5. Abschn. III; H. Hauser / K.-U. Schanz, Das neue GATT: Die Welthandelsordnung nach Abschluss der Uruguay-Runde, 1995
 
10698 Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Projektgruppe siehe Aushang       F. Kiderlen, M. Schroeder
  Kommentar: Der Philip C. Jessup International Law Moot Court ist der größte juristische internationale Wettbewerb zwischen Universitäten der ganzen Welt. Inhalt des Wettbewerbs ist die Simulation eines Gerichtsverfahren über eine völkerrechtliche Streitigkeit. Die Hauptaufgaben sind das Erstellen eines Klägerschriftsatzes und einer Beklaktenschrift sowie das Führen einer mündlichen Verhandlung, wobei jedes Team beide Seiten vertritt. Der gesamte Wettbewerb wird in englischer Sprache gehalten und schult die schriftliche und mündlichen Argumentationsfähikeit und vertieft rechtliche Kenntnisse in vielen verschiedenen Bereichen des Völkerrechts. Wer sich im nationalen Vorausscheidungswettkampf durchsetzt, reist nach Washington D.C. zum Finale. Weitere Informationen unter: www.voelkerrecht.org oder beim Veranstalter: www.ilsa.org
  Literatur: Als Einstieg dienen die allgemeinen Lehrbücher des Völkerrechts. Die Recherchearbeit anhand des Falles führt rasch zu Gerichtsurteilen, Aufsätzen und Spezialliteratur.
 
10736 Europarecht Schein: unbekannt
  Blockseminar mittwochs 18 bis 21 wöchentlich BE 1, E44/E46 I. Pernice
  Kommentar: Thema: " Grundfragen des Europarechts". Die Fragen betreffen das Europarecht und nationale Recht, die europäischen Grundrechte, die Rechts- und Regelungsinstrumente im Europarecht sowie den Binnenmarkt. Für die Seminararbeit wird ein Schein erteilt.
  Literatur: Literatur wird in Beratung mit dem Betreuer angegeben. Bitte hierzu auch den Aushang beachten.
 

1.3

Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltungen sowie Weiterbildungsangebote der An-Institute

 

1.3.1

Grundlagen und Methoden

 
10701 Rechtsphilosophisches Kolloquium Schein: unbekannt
  Colloquium dienstags 16 bis 18 wöchentlich BE 1, 229 H. Hofmann
  Kommentar: Gemeinsame Besprechung von Texten Hegels zur Staatsphilosophie: Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften Teil 3 (Philosophie des Geistes) §§ 535-548 (Werke Bd. 10 in der Reihe suhrkamp taschenbuch wissenschaft); Grundlinien der Philosophie des Rechts §§ 257 - 360 (Werke stw Bd. 7).
  Literatur: s.o.
 
10702 Juristische Sprach- und Stillehre Schein: unbekannt
  Colloquium montags 18 bis 20 wöchentlich UL 9, 435 M. Heller
 
10703 Rechts- und staatsphilosophische Quellenlektüre zu John Locke Schein: unbekannt
  Quellenlektüre mittwochs 18 bis 20 wöchentlich UL 9, 435 B. Schlink, R. Poscher
  Kommentar: In diesem Semester sind Gegenstand der Quellenlektüre die "Two Treetissses of Government" von John Locke. Voraussetzung der Teilnahme ist die Bereitschaft, gelegentlich einen Textabschnitt besonders sorgfältig vorzubereiten und die anderen Teilnehmer in ihn ein- und durch ihn hindurchzuführen.
 

1.3.2

Zivilrecht

 
10715 Deliktsrecht (Vertiefung) kein Schein
  Vorlesung dienstags 10 bis 12 wöchentlich BE 1, E42 J. Klinkert
  Kommentar: Die Lehrveranstaltung wird für Studierende angeboten, die die Grundkurse zum BGB bereits absolviert haben. Es wird die Materie des Deliktsrechts u.a. an examensrelevanten Fällen dargestellt und damit auf einem zentralen Gebiet des Zivilrechts ein Beitrag zur Examensvorbereitung geleistet.
  Literatur: In der Vorlesung.
 
10716 Bereicherungsrecht (Vertiefung) kein Schein
  Vorlesung dienstags 14 bis 16 wöchentlich UL 9, 210 J. Klinkert
  Kommentar: Die Lehrveranstaltung wird für Studierende angeboten, die die Grundkurse zum BGB bereits absolviert haben. Es wird die Materie des Bereicherungsrechts u.a. an examensrelevanten Fällen dargestellt und damit auf einem zentralen Gebiet des Zivilrechts ein Beitrag zur Examensvorbereitung geleistet.
  Literatur: In der Vorlesung.
 
10717 Sachenrecht (Vertiefung) kein Schein
  Vorlesung mittwochs 10 bis 12 wöchentlich BE 1, E42 J. Klinkert
  Kommentar: Die Lehrveranstaltung wird für Studierende angeboten, die die Grundkurse zum BGB bereits absolviert haben. Es wird die Materie des Sachenrechts u.a. an examensrelevanten Fällen dargestellt und damit auf einem zentralen Gebiet des Zivilrechts ein Beitrag zur Examensvorbereitung geleistet.
  Literatur: In der Vorlesung.
 
10718 Baustelle (Privates Baurechtsseminar mit Praktikern) Schein: unbekannt
  Seminar siehe Aushang       R. Schröder
 
10719 Doktorandenseminar Schein: unbekannt
  Seminar siehe Aushang       R. Schröder
 
10722 Seminar zum Unternehmensrecht Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Seminar dienstags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 140/142 T. Raiser, E. Maug
  Kommentar: Beabsichtigt ist ein gemeinschaftliches Seminar mit Prof. Dr. Maug, Leiter des Institus für Konzernmanagement der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, das in drei terminlich noch nicht festgelegten Sitzungen durchgeführt wird. Thema ist die rechtliche und wirtschaftliche Analyse von drei großen Unternehmensfusionen der letzen Jahre, nämlich Daimler/Chrysler, Allianz/Dresdner Bank und ein dritter noch nicht endgültig festgelegter Fall. Genauere Informationen können ab September gegeben werden. Interessenten werden aufgefordert, sich in eine bei dem Lehrstuhl aufgelegte Liste einzutragen, damit sie zu gegebener Zeit erreichbar sind.
  Literatur: Einschlägiges Material wird an den beteiligten Lehrstühlen gesammelt und ausgegeben.
 
10724 Design-Recht Schein: unbekannt
  Blockseminar 29./30.11., 2.12. 10 bis 16/13/13   UL 9, E14 A.-A. Wandtke
 
10725 Alternative Gestaltungsmöglichkeiten in der Unternehmenskrise - Sanierungs- und insolvenzrechtliche Aspekte Schein: unbekannt
  Colloquium montags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 140/142 R. Azhari, B. Wunsch
 

1.3.3

Öffentliches Recht

 
10737 Seminar zu aktuellen staats- und verwaltungsrechtlichen Themen Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Seminar montags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 229 H. Meyer, J. Becker
  Kommentar: Seminar zu verfassungsrechtlichen und verwaltungsrechtlichen aktuellen Themen.
  Literatur: ---
 
10738 Völkerrecht Schein: unbekannt
  Repetitorium freitags 12 bis 16 15./22./29.11., 6./13./20.12. BE 1, E42 G. Seidel
 
10739 Arbeitsrechtliches Seminar Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Seminar 6./7./8.12. siehe Aushang   UL 9, E14 H. Wolter, S. Nötzel-Bunke
  Kommentar: Das arbeitsrechtliche Seminar findet als Blockseminar von Freitag, dem 06.12. ab 14 Uhr bis Sonntag, dem 08. 12. 2002, 13 Uhr und - bei Bedarf - von Freitag, dem 17. Januar, 14 Uhr, bis Samstag, dem 18. Januar 2003, in den Räumen der Humboldt-Universität statt. Das Seminar behandelt aktuelle, damit auch examensrelevante gesetzliche Neuerungen im Arbeitsrecht, so die wichtigsten arbeitsrechtlichen Konsequenzen der Schuldrechtsmodernisierung, Probleme aus dem Teilzeit- und Befristungsgesetz sowie aus dem reformierten BetrVG. Außerdem wird die aktuelle Rechtsprechuing des BAG und des BVerfG diskutiert, so aus dem Kündigungsschutzrecht, aus dem BetrVG, aus dem Tarifvertragsrecht in bezug auf den arbeitsrechtlichen Arbeitnehmerbegriff.
 
10741 Vorlesung zum russischen Verfassungsrecht kein Schein
  Vorlesung siehe Aushang       A. Blankenagel
  Kommentar: Die Vorlesung analysiert die wirtschaftrelevanten Vorschriften der Verfassung der Russischen Föderation; es geht ebenso um die strukturellen Vorgaben des Grundlagenkapitels der Verfassung wie um die föderalen Aspekte wie auch um die grundrechtliche Absicherung der Freiheit wirtschaftlichen Handelns, von dem Grundrecht der Freiheit des Unternehmertums bis hin zu den sehr aktuellen Fragen der Besteuerung. Die Vorlesung wird sich nicht auf das reine Verfassungsrecht beschränken; in die Vorlesung werden sowohl die die Verfassung konkretisierende Gesetzgebung wie auch die schon sehr umfangreiche Rechtsprechung des Russischen Verfassungsgerichts integriert. Die Vorlesung ist Teil des Vorlesungsangebots im Rahmen des interuniversitär angebotenen "Zertifikat für Osteuropäisches Recht".
  Literatur: In der Vorlesung.
 
10742 Gemeinsames Praktikerseminar "Bau- und Planungsrecht" kein Schein
  Seminar siehe Aushang       U. Battis, M. Krautzberger, K. Finkelnburg
  Kommentar: Gemeinsames Praktiker-Seminar, bei dem Vertreter aus Wissenschaft und Praxis (Gerichte, Anwaltschaft, Verwaltung, Verbände) Referate zu aktuellen Fragen des Bau- und Planungsrechts halten.
  Literatur: -
 
10743 Folgen des 11. September 2001 Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Blockseminar siehe Aushang       U. Battis, J. Kersten
  Kommentar: Das Seminar setzt sich mit den völker-, europa- und verfassungsrechtlichen Fragen auseinander, die sich im Anschluß an die Angriffe auf das WTC am 11. September 2001 gestellt haben und stellen.
  Literatur: s. Aushang
 
10745 Seminar zum pränatalen Lebensschutz Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Blockseminar 24.-26.1. siehe Aushang     B. Schlink, W. Huber
  Kommentar: Das Seminar behandelt die Fragen des vorgeburtlichen Lebensschutzes, vom Schwangerschaftsabbruch bis zur Präimplantationsdiagnostik, zur Forschung mit embryonalen Stammzellen und zum therapeutischen und reproduktiven Klonen, sowohl juristisch als auch theologisch und ist für Studenten beider Fakultäten, der juristischen und der theologischen Fakultät gedacht. Eine Vorbesprechung mit Vergabe der Referatsthemen hat zum Ende des Sommersemesters stattgefunden; einzelne Referatsthemen mögen zum Beginn des Wintersemesters 2002/2003 noch zu vergeben sein.
  Literatur: Winter/Fenger/Schreiber, Genmedizin und Recht, C. H. Beck Verlag 2001; Fortpflanzungsmedizin in Deutschland, Schriftenreihe des Bundesministerium für Gesundheit, Bd. 132, Nomos Verlag - beide Bücher liegen im Sekretariat von Prof. Dr. Schlink zur Einsichtnahme aus
 
10746 Kolloquium zum Europäischen Verfassungskonvent Schein: unbekannt
  Colloquium donnerstags 16 bis 18 wöchentlich BE 1, E42 F. Mayer
 
10747 Datenschutzrecht Schein: unbekannt
  Colloquium donnerstags 14 bis 16 wöchentlich UL 9, 435 K. v. Lewinski
  Kommentar: Die Veranstaltung stellt die Strukturen des Datenschutzrechts, seine verfassungsrechtlichen Grundlagen sowie die wichtigsten Teilbereiche (insb. Strafverfolgung, Direktwerbung, Medien, Forschung, Verwaltung) dar. Die Bereiche Datenschutz bei Telekommunikation und Internet sind auf die Veranstaltung Telekommunikations- und Medienrecht (Schimanek/Lewinski, Mi 10-12 Uhr, Nr. 10672) abgestimmt.
  Literatur: - BVerfGE 65, 1 - Volkszählung - - Kloepfer, Informationsrecht, 2002 - Roßnagel (Hrsg.), Handbuch des Datenschutzrechts, 2002 - Tinnefeld/Ehmann, Datenschutzrecht, 3. Aufl. 1998 Weitere Literatur wird themenbezogen in der Veranstaltung bekannt gegeben.
 

1.3.4

Strafrecht

 
10755 Rechtsphilosophisches Seminar: Lektüre klassischer Texte der Strafrechtsphilosophie Schein: unbekannt
  Seminar siehe Aushang       F. Herzog
  Kommentar: Durch die gemeinsame Lektüre, Interpretation und Diskussion von rechtsphilosophischen Texten des 18. und 18. Jahrhunderts sollen Grundprinzipien und "ewige" Streitfragen der Begründung des modernen Strafrechts erarbeitet werden. U.a. sind hierfür Texte von Kant, Hegel, Beccaria und Wilhelm v. Humboldt vorgesehen. Es wird eine kontinuierliche Teilnahme an der Seminararbeit vorausgesetzt. Nach Absprache ist es möglich, durch eine Textexegese und - diskussion (Essay) einen Seminarschein zu erwerben.
  Literatur: Die zu lesenden Texte werden im Seminar (jeweils mit Hinweisen zur Sekundärliteratur) ausgeteilt.
 
10756 Legal Graphics - Der Einsatz visueller Mittel für juristische Zwecke Schein gem. § 1 Abs. 2 JAG
  Seminar montags 17 bis 19 vierzehntägig BE 1, E47 K. Marxen
  Kommentar: Bitte beachten Sie die Seminarankündigung auf der Internetseite des Lehrstuhls und das dort abrufbare Informationspapier! Nachdem die Informationsveranstaltung wie angekündigt stattgefunden hat, ist eine Seminarteilnahme nun leider nicht mehr möglich!
 
10757 Neuere strafrechtliche Rechtsprechung (Internet-Publikation "Fall des Monats") Schein gem. § 1 Abs. 2 JAG
  Seminar montags 17 bis 19 vierzehntägig BE 1, E47 K. Marxen
  Kommentar: Welche neuen Entscheidungen zum Strafrecht sind wichtig für Prüfung und Praxis? Wir fahnden in der aktuellen Rechtsprechung nach Examenskandidaten und künftigen Klassikern. Das Ergebnis präsentieren wir jeden Monat als "FAll des MOnats im Strafrecht" im Internet (siehe Internetseite des Lehrstuhls).
  Literatur: Neuere strafrechtliche Rechtsprechung
 
10758 Examinatorium im Strafrecht kein Schein
  Colloquium donnerstags 16 bis 18 wöchentlich BE 1, 144 G. M. Sander
  Kommentar: Die Veranstaltung richtet sich vorwiegend an Examenskandidaten. Diese sollen im Wege der Teilnahme an simulierten mündlichen Prüfungen im Strafrecht und Strafverfahrensrecht auf diesen Teil des Examens vorbereitet werden. Es werden jeweils bis zu 5 Kandidaten geprüft. Interessierte können sich in eine Liste eintragen, die im Lehrstuhlsekretariat Prof. Marxen (R. 41 a) ausliegt. Die Veranstaltung steht natürlich auch Zuhörern offen.
 
10759 Völkerstrafrechtliches Seminar Schein: unbekannt
  Blockseminar siehe Aushang       G. Werle
  Kommentar: In dem Seminar werden aktuelle Entwicklungen des Völkerstrafrechts analysiert und bewertet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Regelungen des Römischen Statuts des internationalen Strafgerichtshofes. Voraussetzung der Teilnahme am Seminar ist der regelmäßige Besuch der Vorlesung Internationales Strafrecht. Eine Vorbesprechung findet statt am 15. Oktober 2002 im Anschluss an die Vorlesung Internationales Strafrecht (17 bis 20 Uhr, Raum BE 1, E 42). Ein Schein gemäß § 1 JAG kann erworben werden. Achtung: Vorbesprechung am 15.10.02 im Anschluß an die Vorlesung "Internationales Strafrecht" (17 - 20 Uhr, Raum BE 1, E 42)
 
10760 Internationales Strafrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 17 bis 20 wöchentlich BE 1, E42 G. Werle, F. Jeßberger
  Kommentar: Die Veranstaltung vermittelt die Grundzüge des Internationalen Strafrechts. Im ersten Teil werden die Entwicklungen und der gegenwärtige Stand des Völkerstrafrechts behandelt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Regelungen des Romischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofes. Gegenstand des zweiten Teils der Vorlesung sind die Bezüge des Internationalen Strafrechts zum deutschen Strafrecht, dabei vor allem die Anwendbarkeit deutscher Strafnormen auf Straftaten im Ausland und das deutsche Völkerstrafgesetzbuch. Ausgewählte Probleme der Vorlesung werden in einem begleitenden völkerstrafrechtlichen Seminar vertieft.
  Literatur: Literaturhinweise werden in der Vorlesung gegeben.
 
10761 Internationalisierung des Strafrechts kein Schein
  Colloquium mittwochs 18 bis 20 siehe Aushang UL 9, 210 F. Jessberger, S. Meseke
  Kommentar: Anhand aktueller Entscheidungen deutscher, ausländischer und internationaler Gerichte sollen einzelne Aspekte der internationalen Bezüge des deutschen Strafrechts sowie der strafrechtlichen Bezüge des Völkerrechts vertieft behandelt werden. Es wird erwartet, dass die TeilnehmerInnen die Leitgedanken der jeweils ausgewählten Entscheidungen präsentieren, die Auseinandersetzung des Schrifttums mit dem Urteil verarbeiten und eine eigene krititsche Stellungnahme entwickeln. Achtung: Vorbesprechung am Do, 17.10.2002, Raum BE 1, E 47; die erste reguläre Veranstaltung findet am Mi, 23.10.02 statt.
 

1.3.5

Angebote für ausländische Programmstudierende

 
10765 Einführungsveranstaltung für ausländische Studierende kein Schein
  Vorlesung 7.10. bis 11.10. 12 bis 15   BE 1, 144 H. Münnichová
  Kommentar: Mit der Vorlesung wird der Einstieg in die Grundlagen des Deutschen Rechts für Sokratesstudierende vorbereitet. Es werden die Grundstrukturen und die Grundzüge in den drei Kerngebieten des Rechts (Privates Recht, Öffentliches Recht und Strafrecht) und in die Prozessrechte vermittelt. Weiterhin werden die Studierenden in die Arbeit mit den Rechtsgrundlagen, den Kommentaren, der Rechtsprechung und der Literatur eingeführt. Schließlich wird das ECTS - Studienprogramm erörtert.
  Literatur: Jus-Studienführer,4 Auflage 1997; Gerhard Robbers, Einführung in das Deutsche Recht, Baden Baden 1994.
 
10766 Einführung in die Methode und Technik der Rechtswissenschaft Schein: unbekannt
  Colloquium 7.10. bis 11.10. 8 bis 12   UL 9, 213 O. Sietz
 
10767 Tutorium im Zivilrecht (zum GK I) Schein: unbekannt
  Arbeitsgemeinschaft donnerstags 18 bis 20 wöchentlich DOR 24, 210 O. Sietz
 
10768 Tutorium im Zivilrecht (zum GK II) Schein: unbekannt
  Arbeitsgemeinschaft dienstags 18 bis 20 wöchentlich UL 9, 435 O. Sietz
 
10770 Tutorium im Öffentlichen Recht (zum GK I) Schein: unbekannt
  Arbeitsgemeinschaft donnerstags 16 bis 18 wöchentlich DOR 24, 402 S. Bremer
 
10771 Tutorium im Strafrecht Schein: unbekannt
  Arbeitsgemeinschaft dienstags 16 bis 18 wöchentlich DOR 24, 402 T. Fialkowski
 

1.3.6

Sonstige Ergänzungs- und Vertiefungsveranstaltungen

 
10775 Gesellschaftsrechtliches Seminar Schein: unbekannt
  Blockseminar 22.1. bis 25.1. siehe Aushang   UL 6, 3085a M. Weber
  Kommentar: Termin: 22.1 - 25.1.03 (Kürzung möglich, bitte Aushang beachten!) Im Seminar werden neuere Entwicklungen im Gesellschaftsrecht behandelt. Nähere Informationen und Anmeldung am Lehrstuhl Prof. Schwark.
  Literatur: Literaturhinweise zu den einzelnen Themen s. Aushang
 
10776 Geschichte, Recht, Film Schein gem. § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 2c JAG
  Seminar mittwochs 18 bis 22 wöchentlich BBAW s. Aush. D. Simon
  Kommentar: Anhand und auf der Grundlage der Filme von Costa-Gravas werden die filmisch geschilderten Situationen der Spannung zwischen Recht, Politik, Erinnerung und ihre künstlerische Verarbeitung analysiert. Beschränkte Teilnehmerzahl, Teilnahme nur nach persönlicher Vorstellung.
 
10777 Recht und Differenzen. Einführung in Ansätze feministischer Rechtswissenschaft Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 18 bis 20 wöchentlich UL 9, 213 S. Baer
  Kommentar: Was hat Recht mit Geschlecht zu tun? Inwieweit prägen Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit, aber auch Vorstellungen davon, wie das Rechtssubjekt in religiöser, ethnischer, körperlicher, sprachlicher oder sexueller Hinsicht beschaffen ist, unsere Rechtsordnung? Und wann diskriminiert das Recht in diesen Hinsichten? Diese Fragen werden in der Volesung anhand von Fallbeispielen aus der Rechtsprechung der Verfassungs- und Verwaltungsgerichte diskutiert. Sie dienen dazu, Interessierte mit Schlüsselbegriffen kritischer und insbesondere feministischer Rechtswissenschaft vertraut zu machen.
  Literatur: Plan und Hinweise werden ins internet eingestellt. Literatur findet sich in der Juristischen Bibliothek unter "Feministische Rechtswissenschaft".
 
10778 Gender-Mainstreaming. Theorie und Praxis in öffentlichen Verwaltungen Schein: unbekannt
  Seminar donnerstags 14 bis 16 wöchentlich BE 1, 229 S. Baer
  Kommentar: "Gender Mainstreaming" ist eine Strategie der Verwaltungsmodernisierung, die Gleichstellungsfragen als Querschnittsthema in Organisationen zu verankern sucht. Sie hat ihre Grundlagen im europäischen, aber zunehmend auch im nationalen Recht. Das Seminar bietet drei einführende Sitzungen in Grundfragen und in zwei Blöcken die Möglichkeit, das Thema praxisorientiert zu bearbeiten. Ggf. können Praktika vermittelt werden.
  Literatur: Bothfeld, Gronbach, Riedmüller, Hg.: Gender Mainstreaming - eine Innovation in der Gleichstellungspolitik, campus 2002. Plan und Materialhinweise werden ins internet eingestellt.
 
10779 Verhandlungsmanagement Schein: unbekannt
  Projektgruppe Blockveranstaltung siehe Aushang     A. Nelle
 
10780 Mediation Schein: unbekannt
  Projektgruppe Blockveranstaltung siehe Aushang     N. Mwangulou, K.-M. Schmidt, G. Tölle, N. Wesel
 

1.4

Examensvorbereitung durch die Juristische Fakultät

 

1.4.1

Zivilrecht

 
10500 Mobiliarsachenrecht (4 Wochen) Schein: unbekannt
  Repetitorium montags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 T. Henne
  Repetitorium dienstags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 T. Henne
 
10501 Immobiliarsachenrecht (3 Wochen) Schein: unbekannt
  Repetitorium montags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 T. Henne
  Repetitorium dienstags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 T. Henne
 
10502 Familien-, Erbrecht (3 Wochen) kein Schein
  Repetitorium montags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 E. Sommer
  Repetitorium dienstags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 E. Sommer
  Kommentar: Das Repetitorium erstreckt sich auf den Pflichtstoffbereich im Familien- und Erbrecht für die Erste Juristische Staatsprüfung. Im Erbrecht geht es vor allem um die gesetzliche und testamentarische Erbfolge, das Pflichtteilsrecht und das Erbscheinverfahren. Im Familienrecht werden schwerpunktmäßig neben dem Eherecht die wesentlichsten Neuerungen der Kindschaftsrechtsreform 1998 behandelt.
  Literatur: Literatur und Fälle werden im Repetitorium ausgegeben.
 
10503 Arbeitsrecht kein Schein
  Repetitorium montags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 C. Windbichler
  Repetitorium dienstags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 C. Windbichler
  Kommentar: Das Repetitorium erstreckt sich auf den arbeitsrechtlichen Pflichtstoffbereich, also auf das Individualarbeitsrecht, die Grundzüge des kollektiven Arbeitsrechts und die Grundzüge des arbeitsgerichtlichen Verfahrens. Die Wiederholung ist in Falllösungen eingekleidet, berücksichtigt die Querverbindungen zum allgemeinen Zivilrecht und die besondere Relevanz für die mündliche Prüfung ("gemischtes Recht").
  Literatur: Dütz, Arbeitsrecht, 7. Aufl. 2002; Gitter/Michalski/Frotscher, Arbeitsrecht. 50 Fälle mit Lösungen, 3. Aufl. 2002
 
10504 Unternehmensrecht (2 Wochen) kein Schein
  Repetitorium montags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 C. Windbichler
  Repetitorium dienstags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 C. Windbichler
  Kommentar: Das Repetitorium hat seinen Schwerpunkt im Bereich des Pflichtfachs Handels- und Gesellschaftsrecht.
  Literatur: Roth, Handels- und Gesellschaftsrecht, 6. Aufl. 2001
 
10505 Verfahrensrecht (2 Wochen) kein Schein
  Repetitorium montags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 C. G. Paulus
  Repetitorium dienstags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 C. G. Paulus
  Kommentar: Anhand von Fällen werden die zum Pflichtfachstoff gehörenden Grundzüge des Zivilprozessrechts (Erkenntnisverfahren und Zwangsvollstreckung) behandelt - insbesondere auch in ihrem Zusammenspiel mit dem materiellen Zivilrecht. Die Lösungsskizzen stehen im Anschluss an die jeweilige Veranstaltung auf den Internetseiten des Lehrstuhls.
  Literatur: Paulus, Zivilprozessrecht, 2. Aufl. (Hörerscheine in UL 9, 434; die 3. Aufl. erscheint voraussichtlich zum Sommersemester 2003)
 
10506 Examensklausurenkurs im Zivilrecht Schein: unbekannt
  Klausurenkurs freitags 14 bis 18 wöchentlich UL 6, Kino N.N.
  Klausurenkurs sonnabends 10 bis 14 wöchentlich UL 6, Kino N.N.
 
10507 Klausurbesprechung im Zivilrecht Schein: unbekannt
  Klausurenbesprechung montags 16 bis 18 siehe Termin UL 6, 2002 N.N.
 

1.4.2

Öffentliches Recht

 
10509 Allgemeines Verwaltungsrecht (10 Wochen) Schein: unbekannt
  Repetitorium mittwochs 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 G. F. Schuppert
  Repetitorium donnerstags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 G. F. Schuppert
 
10510 Baurecht (3 Wochen) kein Schein
  Repetitorium mittwochs 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 R. Will
  Repetitorium donnerstags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 R. Will
  Kommentar: Im Repetitorium wird sowohl durch allgemeine Stoffvermittlung wie auch durch Fallbesprechung der examensrelevante Stoff vollständig vermittelt. Nach der Zielsetzung soll nach dem Absolvieren des Repetitoriums der/die Kandidat/in ausreichend auf das 1. Staatsexamen vorbereitet sein.
  Literatur: Finkelnburg/Ortloff, Öffentliches Baurecht, Band I, 5. Auflage, JuS Schriftenreihe, 1998. Finkelnburg/Ortloff, Öffentliches Baurecht, Band II, 4. Auflage, JuS-Schriftenreihe, 1998
 
10511 Polizeirecht (3 Wochen) kein Schein
  Repetitorium mittwochs 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 R. Will
  Repetitorium donnerstags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, 2002 R. Will
  Kommentar: Im Repetitorium wird sowohl durch allgemeine Stoffvermittlung wie auch durch Fallbesprechung der examensrelevante Stoff vollständig vermittelt. Nach der Zielsetzung soll nach dem Absolvieren des Repetitoriums der/die Kandidat/in ausreichend auf das 1. Staatsexamen vorbereitet sein.
  Literatur: Pieroth/Schlink/Kniesel, Polizei- und Ordnungsrecht, 2002
 
10512 Examensklausurenkurs im Öffentlichen Recht Schein: unbekannt
  Klausurenkurs freitags 14 bis 18 wöchentlich UL 6, Kino N.N.
  Klausurenkurs sonnabends 10 bis 14 wöchentlich UL 6, Kino N.N.
 
10513 Klausurbesprechung im Öffentlichen Recht Schein: unbekannt
  Klausurenbesprechung montags 16 bis 18 siehe Termin UL 6, 2002 N.N.
 

1.4.3

Strafrecht

 
10515 Strafrecht - Besonderer Teil Schein: unbekannt
  Repetitorium freitags 8 bis 12 wöchentlich UL 6, Kino K. Marxen, K. Geppert
 
10516 Examensklausurenkurs im Strafrecht Schein: unbekannt
  Klausurenkurs freitags 14 bis 18 wöchentlich UL 6, Kino A. Dessecker
  Klausurenkurs sonnabends 10 bis 14 wöchentlich UL 6, Kino A. Dessecker
 
10517 Klausurbesprechung im Strafrecht Schein: unbekannt
  Klausurenbesprechung montags 16 bis 18 siehe Termin UL 6, 2002 A. Dessecker
 

1.5

Fremdsprachiges Rechtsstudium

  Bitte beachten Sie das Angebot an Propädeutika für das FRS der Zentraleinrichtung Sprachenzentrum.
 
   
 
10801 FRS I - Chinesisch Schein: unbekannt
  Seminar dienstags 14 bis 16 wöchentlich BE 1a, F2 Z. Zheng
  Seminar donnerstags 12 bis 14 wöchentlich BE 1a, F4 Z. Zheng
 
10802 FRS II - Chinesisch Schein: unbekannt
  Seminar dienstags 16 bis 18 wöchentlich BE 1a, F2 Z. Zheng
  Seminar donnerstags 14 bis 16 wöchentlich BE 1a, F4 Z. Zheng
 
10803 FRS I/1 - Englisch Schein: unbekannt
  Seminar dienstags 14 bis 16 wöchentlich DOR 65, 330 D. Bowskill
  Seminar mittwochs 14 bis 16 wöchentlich DOR 65, 331 D. Bowskill
 
10804 FRS I/1 - Englisch Schein: unbekannt
  Seminar montags 14 bis 16 wöchentlich DOR 65, 328 C. Hacke
  Seminar donnerstags 14 bis 16 wöchentlich DOR 65, 358 C. Hacke
 
10805 FRS I/2 - Englisch Schein: unbekannt
  Seminar mittwochs 10 bis 12 wöchentlich DOR 65, 355 D. Bowskill
  Seminar donnerstags 14 bis 16 wöchentlich DOR 65, 237 D. Bowskill
 
10806 FRS I/2 - Englisch Schein: unbekannt
  Seminar montags 12 bis 14 wöchentlich DOR 24, 402 C. Hacke
  Seminar mittwochs 14 bis 16 wöchentlich DOR 65, 358 C. Hacke
 
10807 FRS I/1 - Englisch (Amerikanisches Recht) Schein: unbekannt
  Seminar dienstags 16 bis 18 wöchentlich DOR 65, 358 M. Fiedler
  Seminar mittwochs 16 bis 18 wöchentlich DOR 24, 210 M. Fiedler
 
10808 FRS I/2 - Englisch (Amerikanisches Recht) Schein: unbekannt
  Seminar dienstags 18 bis 20 wöchentlich DOR 65, 331 M. Fiedler
  Seminar donnerstags 16 bis 18 wöchentlich DOR 65, 325 M. Fiedler
 
10809 FRS II/1 - Englisch (Amerikanisches Recht) Schein: unbekannt
  Seminar freitags 14 bis 18 wöchentlich BE 1, 229 C. Mills
 
10810 FRS II/2 - Englisch (Amerikanisches Recht) Schein: unbekannt
  Seminar montags 12 bis 16 wöchentlich DOR 24, 210 D. Black
 
10811 FRS I/2 - Französisch Schein: unbekannt
  Seminar dienstags 18 bis 22 wöchentlich BE 1, E44/E46 S. Deléglise, S. Prévot
 
10812 FRS II/2 - Französisch Schein: unbekannt
  Seminar donnerstags 18 bis 22 wöchentlich BE 1, E44/E46 S. Deléglise, S. Prévot
 
10813 FRS I/1 - Italienisch Schein: unbekannt
  Seminar freitags 12 bis 16 wöchentlich DOR 24, 402 R. Correnti
 
10814 FRS II/1 - Italienisch Schein: unbekannt
  Seminar montags 17 bis 20 wöchentlich BE 1, F5 S. Donà
 
10815 FRS I/1 - Russisch Schein: unbekannt
  Seminar montags 14 bis 16 wöchentlich DOR 65, 358 A. Berger
  Seminar dienstags 10 bis 12 wöchentlich DOR 65, 355 A. Berger
 
10816 FRS II/1 - Russisch Schein: unbekannt
  Seminar mittwochs 16 bis 20 wöchentlich DOR 24, 402 S. Rogojine
 
10817 FRS I/1 - Spanisch Schein: unbekannt
  Seminar dienstags 16 bis 18 wöchentlich DOR 24, 210 E. Toledo
  Seminar donnerstags 16 bis 18 wöchentlich DOR 24, 210 E. Toledo
 
10818 FRS II/1 - Spanisch Schein: unbekannt
  Seminar dienstags 14 bis 16 wöchentlich DOR 24, 210 B. de la Marta
  Seminar donnerstags 14 bis 16 wöchentlich DOR 24, 210 B. de la Marta
 
10819 FRS I/1 - Türkisch Schein: unbekannt
  Seminar donnerstags 18 bis 20 wöchentlich BE 1a, F4 B. Kural
  Seminar freitags 18 bis 20 wöchentlich BE 1a, F4 B. Kural
 
10820 FRS II/1 - Türkisch Schein: unbekannt
  Seminar donnerstags 16 bis 18 wöchentlich BE 1a, F4 B. Kural
  Seminar freitags 16 bis 18 wöchentlich BE 1a, F4 B. Kural
 
10821 FRS I/2 - Portugiesisch (Brasilianisches Recht) Schein: unbekannt
  Blockseminar siehe Aushang       L. Martins, R. Martins, H. Pabst
 
10822 FRS - Japanisches Recht Schein: unbekannt
  Seminar freitags 10 bis 14 wöchentlich DOR 24, 210 M. Scheer
 
10823 FRS II/1 - Portugiesisch (Brasilianisches Recht)
  Blockseminar siehe Aushang       L. Martins, R. Martins, H. Pabst
 
10824 FRS II/1 – Englisch (Englisches Recht)
  Seminar mittwochs 10 bis 12 wöchentlich DOR 24, 402 P. Edge
  Seminar mittwochs 12 bis 14 wöchentlich DOR 24, 210 P. Edge
 
 

Angebote des Sprachenzentrums

 

1.6

Anwaltsbezogene Lehrveranstaltungen

 
   
 
10626 Unternehmenssteuerrecht II kein Schein
  Vorlesung donnerstags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 140/142 K. Herkenroth
  Kommentar: Gegenstand der Vorlesung ist die Besteuerung der verschiedenen Unternehmensformen. Die unterschiedliche Besteuerung der Personenunternehmen und der Kapitalgesellschaften ist Ausfluß der Abwesenheit einer einheitlichen und rechtformunabhängigen Unternehmensbesteuerung. Sowohl rechtliche und steuerliche Kriterien bilden daher die Rahmendaten über die Entscheidung bei der Rechtsformwahl im Rahmen der unternehmerischen Betätigung. Ihre Kenntnis - zumindest in Grundzügen - sind daher bei der Beratung von Wirtschaftssubjekten unerläßlich. Die Vorlesung beschäftigt sich nicht nur mit den zivilrechtlichen Grundformen, sondern geht auch auf die sogenannten "hybriden" Unternehmensformen wie der GmbH & Co. KG, der typisch/atypisch stillen Gesellschaft und der Betriebsaufspaltung ein. Im Rahmen der Besteuerung der Kapitalgesellschaften stehen die Grundzüge der Körperschaftssteuer nach der Steuerreform - Stichwort: Halbeinkünfteverfahren - und deren Auswirkungen auf Gesellschafterebene sowohl bei natürlichen Personen wie auch bei Kapitalgesellschaften einschließlich der Behandlung der sogenannten "Organschaft" im Mittelpunkt. Den Anschluß der Vorlesung bildet eine Analyse der Vor- und Nachteile der verschiedenen Unternehmensformen unter Besteuerungsgesichtspunkten.
  Literatur: Gesetze/Richtlinien: Einkommensteuergesetz und -richtlinien, Körperschaftssteuergesetz und -richtlinien. Fachbücher: Knobbe/Keuk: Bilanz- und Unternehmenssteuerrecht, 9. Aufl., 1993; Jacobs: Unternehmensbesteuerung und Rechtsform, 2. Aufl. 1998
 
10651 Moot-Court im UN-Kaufrecht Schein: unbekannt
  Projektgruppe mittwochs 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 140/142 K.-M. Schmidt
 
10652 Internationales Privatrecht und internationales Prozessrecht aus anwaltlicher Sicht anhand von Fällen aus der Praxis Schein: unbekannt
  Vorlesung dienstags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 140/142 P.-A. Brand
 
10671 Vergaberecht aus anwaltlicher Perspektive kein Schein
  Vorlesung mittwochs 16 bis 18 wöchentlich UL 9, 435 O. Reidt
  Kommentar: Die Veranstaltung findet im Rahmen des Lehrangebots des Instituts für Anwaltsrecht an der Humboldt-Universität statt. Die Vorlesung beschäftigt sich mit ausgewählten Fragen des Verwaltungsverfahrensrechts und des allgemeinen Verwaltungsrechts, die von praktischer, aber auch von examensrelevanter Bedeutung sind. Behandelt wird das Verwaltungsverfahren examplarisch anhand der Vorschriften über die Nachprüfung von Vergabeentscheidungen bei öffentliche Aufträgen, die mit dem Inkrafttreten des Vergaberechtsänderungsgesetzes am 1. Januar 1999 gesteigerte Bedeutung gewonnen haben. Genannt sei hier etwa das Verfahren zur Privatisierung des Flughafens Schönefeld oder die Einrichtung des bundesweiten Erfassungssystems für die Erhebung der LKW-Maut durch den Bund. Besonderer Wert wird gelegt auf eine rechtsanwaltsbezogene Sicht der Dinge.
  Literatur: Literaturempfehlungen werden in der Vorbesprechung bekanntgegeben.
 
10672 Telekommunikations-, Internet- und Medienrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung mittwochs 10 bis 12 wöchentlich BE 1, 229 P. Schimanek, K. v. Lewinski
  Kommentar: Vor dem Hintergrund der grundrechtlich garantierten Kommunikationsfreiheit und des Persönlichkeitsschutzes werden die Grundlagen des Medien- und Telekommunikationsrechts, insb. im Hinblick auf das Internet, dargestellt. Themen sind u.a. die Regulation des TK-Markts, Verantwortlichkeit für Inhalte, Nutzer- und Datenschutz. Die Vorlesung wird durch Fälle aus der anwaltlichen Praxis der Dozenten illustriert. Der datenschutzrechtliche Teil ist inhaltlich auf das Colloquium Datenschutzrecht (Lewinski, Do 14-16 Uhr, Nr. 10747) abgestimmt.
  Literatur: - Fechner, Medienrecht, 2. Aufl. 2001 - Holznagel/Enaux/Nienhaus, Grundzüge des Telekommunikationsrechts, 2001 - Kloepfer, Informationsrecht, 2002 - Roßnagel (Hrsg.), Handbuch des Datenschutzrechts, 2002
 
10725 Alternative Gestaltungsmöglichkeiten in der Unternehmenskrise - Sanierungs- und insolvenzrechtliche Aspekte Schein: unbekannt
  Colloquium montags 18 bis 20 wöchentlich BE 1, 140/142 R. Azhari, B. Wunsch
 
10747 Datenschutzrecht Schein: unbekannt
  Colloquium donnerstags 14 bis 16 wöchentlich UL 9, 435 K. v. Lewinski
  Kommentar: Die Veranstaltung stellt die Strukturen des Datenschutzrechts, seine verfassungsrechtlichen Grundlagen sowie die wichtigsten Teilbereiche (insb. Strafverfolgung, Direktwerbung, Medien, Forschung, Verwaltung) dar. Die Bereiche Datenschutz bei Telekommunikation und Internet sind auf die Veranstaltung Telekommunikations- und Medienrecht (Schimanek/Lewinski, Mi 10-12 Uhr, Nr. 10672) abgestimmt.
  Literatur: - BVerfGE 65, 1 - Volkszählung - - Kloepfer, Informationsrecht, 2002 - Roßnagel (Hrsg.), Handbuch des Datenschutzrechts, 2002 - Tinnefeld/Ehmann, Datenschutzrecht, 3. Aufl. 1998 Weitere Literatur wird themenbezogen in der Veranstaltung bekannt gegeben.
 
10779 Verhandlungsmanagement Schein: unbekannt
  Projektgruppe Blockveranstaltung siehe Aushang     A. Nelle
 
10780 Mediation Schein: unbekannt
  Projektgruppe Blockveranstaltung siehe Aushang     N. Mwangulou, K.-M. Schmidt, G. Tölle, N. Wesel
 

1.7

Privatversicherungsrecht für Hörer von der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin

 
   
 
10683 Privatversicherungsrecht III: Unternehmens-, Aufsichts- und Wettbewerbsrecht des Versicherungswesens Schein: unbekannt
  Vorlesung freitags 14 bis 16 wöchentlich FU Berlin H. Schirmer
 
10684 Privatversicherungsrecht II: Einzelne Versicherungszweige Schein: unbekannt
  Vorlesung freitags 16 bis 18 wöchentlich FU Berlin H. Baumann
 

1.8

Recht für Studierende der Wirtschaftswissenschaftlichen und der Philosophischen Fakultät II

 
   
 
10901 Bürgerliches Recht Schein: unbekannt
  Vorlesung mittwochs 14 bis 16 wöchentlich UL 6, Kino J. Klinkert
  Kommentar: Überblick über das modernisierte Zivilrecht (Schuldrechtsreform, Schadensersatzrechtsreform) zur Rechtsanwendung für nichtjuristische Disziplinen.
  Literatur: In der Vorlesung.
 
10902 Handels- und Gesellschaftsrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung montags 14 bis 16 wöchentlich UL 6, Kino C. Brömmelmeyer
 
10903 Öffentliches Recht kein Schein
  Vorlesung montags 12 bis 14 wöchentlich UL 6, Kino U. Haltern
  Kommentar: Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, juristische Gedanken und Argumente nachzuvollziehen und selbst anzuwenden sowie die Grundstrukturen rechtswissenschaftlicher Dogmatik des öffentlichen Rechts kennenzulernen.
  Literatur: Empfehlungen in der Vorlesung
 
10904 Arbeitsrecht Schein: unbekannt
  Vorlesung donnerstags 14 bis 16 wöchentlich UL 6, Audimax J. Pawelzig