Letzte Änderung: 30. September 2015

Unterschwerpunkt 4a - Immaterialgüterrecht

Obligatorische Inhalte

Wahlobligatorische Inhalte

Das Angebot ist nicht festgelegt und i.d.R. zum Semesterbeginn dem Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen. Das Archiv des Vorlesungsverzeichnisses gibt einen Überblick über das Angebot der letzten Semester.

Beschreibung

Der Schwerpunkt 4a führt in die Grundlagen des Gewerblichen Rechtsschutzes und des Urheberrechts ein. Dabei werden die wichtigsten Rechte des geistigen Eigentums, nämlich Patente, Marken und Urheberrechte sowie deren Nebengebiete studiert. Diese ausschließlichen Rechte werden in Abgrenzung zur grundsätzlichen Wettbewerbs- und Nachahmungsfreiheit diskutiert. Im Patentrecht werden die technischen Schutzrechte im Hinblick auf Schutzfähigkeit, Schutzvoraussetzungen, sachlichen Schutzumfang, Erteilungsverfahren, Übertragbarkeit, Lizenzierbarkeit, Durchsetzung vermittelt. Ähnliches gilt für das Markenrecht, in dem Markenfähigkeit, Markenarten, Schutzerlangung und Schutzvoraussetzungen, Übertragung und Lizenzierung sowie Durchsetzung eine Rolle spielen. Entsprechend werden im Urheberrecht die schützbaren Werkkategorien, deren Schutzvoraussetzungen, Urheberpersönlichkeitsrechte, Verwertungsrechte und ihre Einschränkungen sowie das Urhebervertragsrecht behandelt. Da das Immaterialgüterrecht wie kaum ein anderes Gebiet des Zivilrechts von europarechtlichen und internationalrechtlichen Vorschriften überlagert ist, wird diesen Bezügen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Aus europarechtlicher Sicht spielt dabei die im Zusammenhang mit der Warenverkehrsfreiheit entwickelte Erschöpfungslehre eine besondere Rolle. Es wird zudem das Kollisionsrecht auf dem Gebiet der Immaterialgüterrechte behandelt.

Im wahlobligatorischen Teil des Schwerpunktes 4a werden die vier Kernfächer, die der Schwerpunkt enthält, aufgegriffen und durch ergänzende Veranstaltungen vertieft und erweitert. Die Studierenden haben auf diese Weise die Möglichkeit, ihre Kenntnisse auf dem Gebiet des Immaterialgüterrechts entweder in einem ganz bestimmten Bereich des Schwerpunktes - z.B. des Markenrechts - zu vertiefen oder aber eine Vertiefung in zwei Kernbereichen anzustreben. Sie können natürlich auch vier wahlobligatorische Veranstaltungen aus jedem der vier Kernbereiche wählen und auf diese Weise die Vernetzung des Immaterialgüterrechtes, die im obligatorischen Teil beginnt, nun im wahlobligatorischen Teil fortsetzen. Damit erweist sich der Schwerpunkt 4a als außerordentlich variantenreich und praxisorientiert.

 

Diese Beschreibung gibt den Planungsstand für das  Wintersemester 2015/2016 wieder. Die aktualisierte Modulbeschreibung wird voraussichtlich im September 2015 im Amtlichen Mitteilungsblatt veröffentlicht.