Letzte Änderung: 20. März 2017

Computerpool der Juristischen Fakultät

Computerpool der Juristischen Fakultät

Standort

Altes Palais, Unter den Linden 9, II. Etage (Eingang: Balkonsaal, Raum 208)

Öffnungszeiten

Raum 208 (unbetreutes Arbeiten):
montags bis freitags von 7:30 bis 21:30 Uhr, sonnabends von 7:30 bis 17:30 Uhr sowie sonntags von 13:00 bis 17:30 Uhr

Raum 204 (betreutes Arbeiten und Benutzung der Drucker) und Raum 206 (First Level Support):
montags bis freitags in der Vorlesungszeit von 8:00 bis 20:00 Uhr und in der vorlesungsfreien Zeit von 9:00 bis 18:00 Uhr sowie im ganzen Jahr sonnabends von 9:00 bis 13:00 Uhr

Während der Vorlesungszeit ist Raum 204 donnerstags von 12 bis 14 Uhr und zu einzeln angekündigten weiteren Terminen wegen mehrerer computerbezogener Lehrveranstaltungen nicht allgemein nutzbar. Außerdem gibt es während der Schulungstermine Nutzungseinschränkungen.

Nutzung

Die Computerpool-Räume sind als Einrichtung der Juristischen Fakultät kostenlos zugänglich für Studierende und andere Angehörige der Juristischen Fakultät sowie für Studierende anderer Fakultäten oder Universitäten in Berlin/Brandenburg, sofern die Nutzung Studien- bzw. Ausbildungszwecken dient. In Zeiten hoher Auslastung haben Studierende der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität Vorrang bei der Computernutzung.

Die Nutzung der Computer ist ausschließlich mit einem persönlichen Account möglich, der zu den Öffnungszeiten der betreuten Computerpoolräume bei den Mitarbeitern des SIK in Raum 206 unter Vorlage des Studentenausweises oder eines anderen Nachweises zur Berechtigung (z.B. Referendariatsbescheinigung) per Formular (PDF-Datei) beantragt werden kann.

Die Mitarbeiter des SIK helfen während der Öffnungszeiten der betreuten Computerpoolräume bei der Nutzung der Software, des Internets und der juristischen Informationssysteme sowie der in Raum 204 vorhandenen leistungsfähigen Drucker. Angehörigen der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität steht ein monatliches kostenloses Druckkontingent von 100 Seiten zur Verfügung, das aus technischen und haushaltsrechtlichen Gründen leider nicht erhöht bzw. durch ein kostenpflichtiges Kontingent ergänzt werden kann. Leider steht das Druckkontingent seit 2010 grundsätzlich nur noch Angehörigen der Juristischen Fakultät zur Verfügung (siehe Merkblatt).

Außerhalb der Öffnungszeiten der beiden betreuten Computerpoolräume stehen die Computer in einem dritten Raum (Raum 208) zur Verfügung, dessen Öffnungszeiten sich an den Öffnungs- und Schließzeiten des Hauses orientiert.

Bei der Nutzung der Computer sind die Computerbetriebsordnung der Humboldt-Universität zu Berlin sowie die Nutzungsbedingungen des Computerpools zu beachten. Insbesondere das Mitbringen von Nahrungsmitteln und Getränkebehältern außerhalb geschlossener Taschen, Mappen, Rücksäcke etc. sowie der Verzehr von Nahrungsmitteln und Getränken sind in den drei Computerpoolräumen streng untersagt.

Ausstattung

Raum 208 (unbetreutes Arbeiten zu – fast – den gesamten Öffnungszeiten des Hauses):
40 Apple iMac 21½" mit Apple OS X 10.11.x »el Capitan« | Microsoft Office 2011 | EndNote X7 | Adobe Acrobat 2015 | OpenOffice 4 | LibreOffice 5 | uvm.

Raum 204 (betreutes Arbeiten, Benutzung der Drucker, Schulungen und Lehrveranstaltungen):
42 Apple iMac 21½" mit Apple OS X 10.11.x »el Capitan« | Microsoft Office 2011 | EndNote X7 | Adobe Acrobat 2015 | OpenOffice 4 | LibreOffice 5 | uvm.
5 Drucker Kyocera FS-4300dn | Laser | monochrom | DIN A4

Raum 206 (First Level Support vor Ort und telefonisch unter 2093-3600):
8 Apple iMac 21½" (reserviert für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät und zum Digitalisieren von Papiervorlagen)
mit Apple OS X 10.11.x »el Capitan« | Microsoft Office 2011 | EndNote X7 | Adobe Acrobat 2015 | OpenOffice 4 | LibreOffice 5 | ExactScan Pro | uvm.
2 Scanner Avision FB6280E | Flachbett DIN A3 | Einzelblatteinzug DIN A4

Historie

Nur wenige Semester nach Neugründung der Juristischen Fakultät an der Humboldt-Universität zu Berlin nach 1989 fand sich eine Gruppe von Studierenden zusammen, die frühzeitig die Notwendigkeit erkannte, in der rechtswissenschaftlichen Ausbildung zur Erstellung juristischer Texte und zur Nutzung juristischer Informationen auch Computer zu nutzen. Als Ergebnis dieser Initiative wurden im Hauptgebäude der Universität, Unter den Linden 6, in Raum 3001 im Jahr 1992 zunächst 16 Personal Computer (mit Intel 80286-Prozessoren, kompatibel zum IBM PC/AT) aufgestellt, die mit Microsoft Windows 3.1 ausgestattet und mittels Banyan Vines vernetzt waren. Sie standen den Studierenden der Rechtswissenschaft zu einigen wenigen Stunden in der Woche zur Verfügung. In den Jahren 1996 und 1997 wurden die Computer durch neuere Modelle (mit Intel 80386-Prozessoren und Windows for Workgroups 3.11) ersetzt und 12 zusätzliche Personal Computer beschafft, die im ehemaligen Dekanat der Juristischen Fakultät in Raum 2001 des Hauptgebäudes untergebracht wurden.

Im Jahr 2000 zog der Computerpool als letzte Einrichtung der Juristischen Fakultät in den Gebäudekomplex Alte Bibliothek–Altes Palais–Gouverneurshaus um und nahm seinen Betrieb in den heute genutzen Räumen auf. Die Hardware der alten Computer wurde erneuert, es wurden 40 neue Personal Computer (mit AMD K6-II-Prozessoren) zusätzlich beschafft und die Öffnungszeiten des Computerpools deutlich erweitert. Alle Computer wurden mit Microsoft Windows NT 4.0 ausgestattet und in eine eigene Windows NT Domain der Juristischen Fakultät integriert, die bis heute (allerdings auf Grundlage von Linux/Samba4-Servern) besteht. Seit dem Jahr 2006 werden im Computerpool ausschließlich Computer der Firma Apple eingesetzt, deren Zahl sich in der im Jahr 2014 beschafften dritten Generation mittlerweile auf 90 erhöht hat. Die Nutzung der Computer wird vor Ort noch immer von einem studentischen Team unterstützt, aus dessen Vorgänger Mitte der 1990er Jahre das SIK entstand.

Die seit dem kriegbedingten Wiederaufbau bzw. Neubau des Alten Palais 1963/1964 nicht wesentlich renovierten Räume wurden 2007/2008 mit neuer Netzwerk- und Lüftungstechnik versehen, entkernt, saniert und bei dieser Gelegenheit neu gestaltet. Bis zu ihrer Zerstörung durch einen Brand nach einem Luftangriff am Abend des 22. November 1943 waren die Räume nur ein kleiner Teil der (sich 70 Meter tief in den heutigen Innenhof erstreckenden und bis zu 15 Meter hohen) Festsäle in der bel étage des 1834 bis 1837 erbauten Kaiser-Wilhelm-Palais: der Balkonsaal (heute Raum 208), das Malachitzimmer (Raum 206) und der kleine Speisesaal (Raum 204).

 

Festsäle des Kaiser-Wilhelm-Palais

Fotos: 1890, Eduard Mertens (* 2. Mai 1860 in Berlin, † 20. Februar 1919 in Freiburg/Breisgau)