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▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Prof. Dr. Susanne Baer

Karina Theurer, M.A. (Lateinamerikanistik)

Karina Theurer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin 

Mitarbeiterin der Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte

(the following information in english is available here.)

 

Kontakt

Humboldt-Universität zu Berlin
Juristische Fakultät
Lehrstuhl Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M. (Michigan)
Bebelplatz 1, Raum 427
10099 Berlin

Tel.: +49 (0)30 2093 3436
Fax: +49 (0)30 2093 3431

Mail: karina.theurer@rewi.hu-berlin.de

 

Lehre

im Rahmen der Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte:

  • Interdisziplinäres und praxisorientiertes Seminar zu Grund- und Menschenrechten und zur strategischen Prozessführung im Mehrebenensystem (seit 2011).

  • Interdisziplinäres Kolloquium zur Fertigstellung der abschließenden Schriftstücke jeweils in enger Kooperation mit den Praxispartnern (seit 2011)

im Rahmen des Master-Programms "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession":

  • Völkerrecht (seit 2015)

Sonstige Lehre an der Juristischen Fakultät der Humboldt Universität:

  • Arbeitsgemeinschaft Verfassungsrecht II - Grundrechte (seit 2016)

im Rahmen der Humboldt Winter and Sommer University Programms: Human Rights in Germany: Gender, Racism and Social Justice (2018)

 

Ausbildung

Rechtswissenschaftliches Studium des deutschen und französischen Rechts an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg und an der Université Robert Schuman in Straßburg sowie völkerrechtliche Summer School der University of San Diego in Paris. Erstes Juristisches Staatsexamen in Berlin (Absolvent_innenpreis für herausragende Leistungen im universitären Schwerpunkt Europa- und Völkerrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin). Rechtssoziologische und interdisziplinär kritische / feministische Forschung am Law and Society Institute Berlin. Rechtsberatung zu flüchtlings-/ migrationsrechtlichen Fragen bei der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen (KuB) in Berlin. Interdisziplinäres Masterstudium der Lateinamerikastudien mit literaturwissenschaftlichem Schwerpunkt am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin und Abschlussarbeit zu dekolonialen Perspektiven auf rechtliche Aufarbeitungsprozesse im peruanischen Bürgerkrieg ausgehend von Julio Ortegas Roman Adiós Ayacucho. Promotion zu Gender-Stereotypen in Sexualstrafverfahren.

 

Seit 2017 Mitarbeiterin des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR). Seit 2018 Leitung des dortigen Institus für juristische Intervention.

 

Publikationen

  • Literatura y Derecho en Adiós, Ayacucho, in: Ortega, Julio (Hg.): Adiós Ayacucho. Fondo de Cultura Económica, Lima (2018) (forthcoming).

  • mit Katharina Bager: Die Humboldt Law Clinic Grund und Menschenrechte, in: GJLE 2017, S. 77-88.

  • Frauenarmut und Kinder zweiter Klasse: Das Ehegattensplitting (2017): Grundundmenschenrechtsblog.

  • Literatur und juristische Aufarbeitung - anlässlich des Symposiums Gedächtnis und Gerechtigkeit (2016): Grundundmenschenrechtsblog.

  • Recht und Literatur - Narrative der (Un-)Sichtbarmachung sexualisierter Gewalt, in: Kritische Justiz (KJ) 2015, S. 434 - 445.

  • Durch Referenden bestätigte Amnestiegesetze in Fällen gewaltsamen Verschwindenlassens unvereinbar mit der Amerikanischen Menschenrechtskonvention - Das Urteil des Inter-Amerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte in der Sache Gelman v. Uruguay, in: EuGRZ 2012, S. 682 - 693.

  • mit Jorge Locane: La Paz y sus misérables / La Paz und ihre misérables, in: alba. lateinamerika lesen 2012, S. 10-14.

 

Herausgeberschaft

Mitbegründerin und Herausgeberin der zweisprachigen (spanisch-deutschen) literarischen Zeitschrift alba. lateinamerika lesen

 

Übersetzungen / Übertragungen (Auswahl)

  • mit Peter Schultze Kraft und Gert Loschütz (2015) aus dem kolumbianischen Spanisch ins Deutsche: Tomás González, Mangroven / Manglares, edition 8.
  • Inter-Amerikanischer Gerichtshof für Menschenrechte (IAGMR), Urteil vom 24. Februar 2011, Gelman vs. Uruguay, aus dem Spanischen ins Deutsche, in: EuGRZ 2012, S. 702 - 713.
  • mit Nora Markard: Alternativbericht des Vereins Intersexuelle Menschen e.V. und der HLCMR aus dem Englischen ins Deutsche, eingereicht beim Anti-Folter Ausschuss der Vereinten Nationen in Genf 2011.
  • Übertragungen von Lyrik und Prosa aus dem Spanischen ins Deutsche unter anderem von: Cristina Peri Rossi (Uruguay), Héctor Abad Faciolince (Kolumbien), Victor Hugo Viscarra (Bolivien), Lauri García Dueñas (El Salvador), Tomás González (Kolumbien), Zulema de la Rúa Fernández (Kuba), Ela Cuavas (Kolumbien), Yolanda Arroyo Pizarro (Puerto Rico), Mirta Rosenberg (Argentinien), Claudia Salazar Jiménez (Peru), Rodrigo Soto (Costa Rica), Ariana Harwicz und Carmen Ollé.
  • Untertitelung: des Dokumentarfilms des kolumbianischen Regisseurs Juan Sarmiento 'La Tierra Se Quedó'.

 

Interessenschwerpunkte

  • Feministische Rechtswissenschaft und dekoloniale Rechtskritik
  • Strategische Prozessführung und Lobbyarbeit
  • Recht und Literatur