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Humboldt-Universität zu Berlin - Prof. Dr. Florian Jeßberger

Zur Person | Aziz Epik

Aziz Epik ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Habilitand am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Juristische Zeitgeschichte an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind das deutsche Straf- und Strafverfahrensrecht, dort insbesondere die Geschichte des Strafprozessrechts, der Besondere Teil des StGB und das Recht der Strafzumessung, sowie das Völkerstrafrecht. 

Ausbildung und beruflicher Werdegang

  • seit 2020: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Juristische Zeitgeschichte (Prof. Dr. Florian Jeßberger)
  • seit 2020: Nebentätigkeit als Rechtsanwalt mit Spezialisierung auf strafrechtliche Revisionen (Kanzlei WidmaierNorouzi)
  • 2020: Zweite Juristische Staatsprüfung (Gut, 11,80 Punkte)
  • 2019-2020: Deputy Director des African-German Research Network for Transnational Criminal Justice, Humboldt-Universität zu Berlin, gefördert durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst, seit Januar 2020 Mitglied des Advisory Board
  • 2018-2020: Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin mit Stationen beim Landgericht Berlin (Kammer für Handelssachen), Staatsanwaltschaft Berlin (Abteilung für Kapitaldelikte), Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (Referat für Staatsschutz- und Völkerstrafrecht), WidmaierNorouzi Rechtsanwälte (Berlin), Landgericht Berlin (Strafkammer 29, Schwurgericht)
  • 2016-2017: Researcher beim Cambridge Pro Bono Project; Erstellung eines Gutachtens für den Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte
  • 2016-2017: LL.M. Studium an der University of Cambridge, UK, mit Spezialisierung auf das Völkerrecht
  • 2016: Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin, Dissertationsthema: Die Strafzumessung bei Taten nach dem Völkerstrafgesetzbuch (Mohr Siebeck, 2017), Betreuer: Prof. Dr. Gerhard Werle
  • 2013-2020: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für deutsches und internationales Strafrecht, Strafprozessrecht und Juristische Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. Gerhard Werle)
  • 2013: Erste Juristische Staatsprüfung in Berlin (Gut, 13,10 Punkte)
  • 2008 bis 2013: Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, Schwerpunkt: Deutsche und internationale Strafrechtspflege; zweijähriges Fremdsprachliches Rechtsstudium Türkisch (FRS); während des Studiums zunächst studentische Hilfskraft an der Lichtenberg-Professur für Internationales Strafrecht und Strafrechtsvergleichung (Prof. Dr. Florian Jeßberger) und anschließend am Lehrstuhl für deutsches und internationales Strafrecht, Strafprozessrecht und Juristische Zeitgeschichte (Prof. Dr. Gerhard Werle)

Stipendien und Auszeichnungen

Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. (2010-2013); Absolventenpreis der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin für das beste Ergebnis im Schwerpunkt VII „Deutsche und internationale Strafrechtspflege“ (2012); Absolventenpreis der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin für hervorragende Leistungen in der Ersten Juristischen Prüfung (2013); Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. (2013-2016); LL.M.-Stipendium (Bucerius-Jura-Programm), Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. (2016-2017); LL.M.-Stipendium, Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) (2016-2017); Promotionspreis der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin für die beste Promotion im Bereich des Strafrechts (2017); College Graduate Scholarship, Magdalene College, University of Cambridge (2017); College Prize for Law, Magdalene College, University of Cambridge (2017).

Mitgliedschaften

African-German Research Network for Transnational Criminal Justice; Arbeitskreis Völkerstrafrecht; Deutscher Juristentag; Magdalene College, Cambridge; German Cambridge Society

Veröffentlichungen

A. Monographie

Die Strafzumessung bei Taten nach dem Völkerstrafgesetzbuch, Mohr Siebeck, Tübingen 2017.

B. Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

Das Elternkonsultationsrecht im Jugendstrafverfahren, in: Strafverteidiger 2020, Heft 10, erscheint demnächst.

Anmerkung zu BGH, Beschluss vom 22. Januar 2020 – 3 StR 526/19 (Wohnungsbegriff des § 244 Abs. 1 Nr. 3 StGB), in: Neue Zeitschrift für Strafrecht 2020, Heft 8, S. 485-487.

Strafzwecke und Strafzumessung in der Praxis des Internationalen Strafgerichtshofs, in: Engelhart/Kudlich/Vogel (Hrsg.), Festschrift für Ulrich Sieber, Duncker & Humblot, Berlin 2020 (gemeinsam mit G. Werle), im Erscheinen.

Theories of Punishment in Sentencing Decisions of the International Criminal Court, in: Jeßberger/Geneuss (Hrsg.), Why Punish Perpetrators of Mass Atrocities?, Cambridge University Press, Cambridge 2020, S. 323-352 (gemeinsam mit G. Werle).

Das verschuldete Unrecht als Grundlage der Strafzumessung, in: Strafverteidiger, 2019, S. 489-492.

Zur Bedeutung der Spezialprävention bei der Ahndung von Völkerrechtsverbrechen, in: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik, 2019, Heft 5, S. 286-297 (gemeinsam mit B. Burghardt).

Die Selbstbelastungs- und Aussagefreiheit nach deutschem und englischem Recht, in: Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft, 2019, Heft 1, S. 131-160.

Anmerkung zu BGH, Urteil vom 27. Juli 2017 – 3 StR 57/17, in: Juristenzeitung, 2018, Heft 5, S. 261-264 (gemeinsam mit G. Werle).

Die Verbrechen des Islamischen Staates gegen die Jesid*innen, in: Kritische Justiz 51, 2018, S. 33-44.

The English Law on the Right to Silence and the German Federal Constitutional Court, in: Archbold Review, 2018, Heft 5, S. 6-9.

Die Berücksichtigung aufenthaltsrechtlicher Folgen bei der Strafzumessung, in: Strafverteidiger, 2017, S. 268-272.

C. Kürzere Beiträge und Online-Publikationen

The International Criminal Court in Crisis?, International Law Observer, 17. Januar 2017 (gemeinsam mit T. Altunjan).

Der Internationale Strafgerichtshof in der Krise?, Grund- und Menschenrechtsblog, 15. Dezember 2016 (gemeinsam mit T. Altunjan).

Anmerkung zu BGH, Urteil vom 20. Februar 2013 – 1 StR 585/12, in: Fall des Monats, Mai 2013 (gemeinsam mit A. Krey).

Anmerkung zu BGH, Urt. v. 19. November 2009 – 3 StR 244/09, in: Fall des Monats, August 2010 (gemeinsam mit S. Maecker).

D. Mitarbeit an Monographien und Kommentierungen

G. Werle / F. Jeßberger, Principles of International Criminal Law, 4. Auflage, Oxford University Press 2020 (überarbeitetes Kapitel: Mental Element).

G. Werle/F. Jeßberger, Völkerstrafrecht, 5. Auflage, Mohr Siebeck, Tübingen 2020 (überarbeitetes Kapitel: Innere Tatseite).

G. Werle/M. Vormbaum, Transitional Justice, Springer, Berlin/New York 2018 (bearbeitetes Kapitel: Strafverfolgung).

G. Werle, Kommentierung: Einleitung und § 7 VStGB, in: Joecks/Miebach (Hrsg.), Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch, Band 8, Nebenstrafrecht III, Völkerstrafgesetzbuch, 3. Auflage, C.H. Beck, München 2017.

G. Werle, in: Beauvallet/u.a., Dictionnaire encyclopédique de la justice pénale internationale, Berger/Levrault, Nanterre 2017 (Einträge zu Allemagne und Crime contre l’humanité).

G. Werle/F. Jeßberger, Völkerstrafrecht, 4. Auflage, Mohr Siebeck, Tübingen 2016 (überarbeitete Kapitel: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Aggression).