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Humboldt-Universität zu Berlin - Prof. Dr. Florian Jeßberger

Arbeitskreis Völkerstrafrecht

Der Arbeitskreis Völkerstrafrecht ist 2005 gegründet worden. Er bietet ein Forum zum Gedankenaustausch zwischen deutschsprachigen Völkerstrafrechtlerinnen und Völkerstrafrechtlern aus Praxis und Wissenschaft. Der Arbeitskreis trifft sich jährlich zu einer Sitzung (chatham house rules). Der Arbeitskreis hat derzeit rund 300 Mitglieder aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein.

Der Lehrstuhl fungiert als Sekretariat des Arbeitskreises. Prof. Jeßberger ist Sprecher des Koordinierungsausschusses.

Dem Koordinierungsausschuss gehören an:

  • Judge Prof. Dr. Kai Ambos, Universität Göttingen und Kosovo Specialist Chambers, Den Haag
  • Elisabeth Baumgartner, International Institute for Democracy and Electoral Assistance, Brüssel
  • Franziska C. Eckelmans, International Criminal Court, Den Haag
  • Prof. Dr. Gerhard Hafner, Universität Wien
  • Michael Hasenau, Auswärtiges Amt, Berlin
  • Dr. Christoph Henrichs, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Berlin
  • Judge Claudia Höfer, International Residual Mechanism for Criminal Tribunals, Den Haag
  • Prof. Dr. Florian Jeßberger, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Prof. Dr. Stefan Kirsch, Klinkert Rechtsanwälte, Frankfurt a.M.
  • Prof. Dr. Claus Kreß, Universität zu Köln
  • Prof. Dr. Stefan Oeter, Universität Hamburg
  • Natalie von Wistinghausen, Rechtsanwältin in Berlin
  • Stefan Waespi, ehem. Bundesanwaltschaft, Bern
  • Prof. Dr. Gerhard Werle, Humboldt-Universität zu Berlin

Die bisherigen Sitzungen des Arbeitskreises fanden statt in Bonn (2005), Den Haag (2006, 2008, 2011, 2017), Berlin (2007), Lausanne (2009), Wien (2010), Nürnberg (2012), Hamburg (2013), Bern (2015), Göttingen (2016), Marburg (2018), Salzburg (2019) und online (2020). Die Beiträge sind seit 2008 jeweils in den Dezember- oder Januarausgaben der ZIS-Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik (zis-online.de) veröffentlicht.

Der Arbeitskreis verleiht den Robert-Kempner-Preis für herausragende Monografien auf dem Gebiet des Völkerstrafrechts. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der prämierten Arbeit das fünfunddreißigste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Erster Preisträger im Jahr 2016 war Dr. Alexander Heinze (International Criminal Procedure and Disclosure, Duncker & Humblot, 2014). Mit dem Robert-Kempner-Preis 2018 wurde Dr. Leonie Steinl, LL.M. (Columbia) (Child Soldiers as Agents of War and Peace, Asser Press, 2017) ausgezeichnet. Der Robert-Kempner-Preis 2020 wird ausnahmsweise erst 2021 verliehen.