Humboldt-Universität zu Berlin - Prof. Dr. Matthias Ruffert

European Law Moot Court

Der Lehrstuhl von Prof. Ruffert unterstützt seit 2024 die Teilnahme von Studierenden aus dem European Law School Netzwerk an dem European Law Moot Court (ELMC) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Oana Stefan (King's College London). 

 

European Law Moot Court 2026/2027 


Liebe Studierende,

wir freuen uns, mitteilen zu können, dass die European Law School ein Team für die Teilnahme am nächsten European Law Moot Court (ELMC) auswählt.

Der European Law Moot Court ist ein bilingualer, jährlich stattfindender internationaler Wettbewerb für Studierende mit Interesse am EU-Recht und gilt als einer der renommiertesten Moot-Court-Wettbewerbe weltweit. Er bietet eine einzigartige Gelegenheit, nicht nur ein tieferes Verständnis des EU-Rechts zu erlangen, sondern auch rhetorische und argumentative Fähigkeiten sowie Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch zu verbessern.

Der Wettbewerb selbst gliedert sich in eine schriftliche und eine mündliche Phase, wobei der EuGH jedes Frühjahr das Finale ausrichtet. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Zeitplan finden Sie auf der Website: https://europeanlawmootcourt.eu/.

Wenn Ihr Interesse an einer Moot-Court-Erfahrung habt, gute Englisch- und Französischkenntnisse mitbringt und Freude an engagierter Teamarbeit habt, freuen wir uns auf Eure Bewerbungen.

Bitte sendet hierfür ein kurzes Motivationsschreiben sowie einen Lebenslauf bis zum 10. August 2026 an meuc.rewi@hu-berlin.de. Gerne beantworten wir auch alle Fragen unter dieser E-Mail-Adresse.

Mit freundlichen Grüßen

ELS-Moot-Coaching-Team

 

 

European Law Moot Court 2024/2025


 
Das Team der European Law School hat 2024/2025 an dem European Law Moot Court teilgenommen. Es bestand aus Studenten und Studentinnen der Humboldt-Universität zu Berlin, der Université Paris Panthéon-Assas und der Università di Roma La Sapienza.
 
Der Moot Court simuliert ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof und das Finale des Wettbewerbs wird in den Räumlichkeiten des Gerichts ausgetragen. Er gliedert sich in eine schriftliche Phase, während welcher die Schriftsätze für Klägerin und Beklagte verfasst werden, und einer mündlichen Phase, bei welcher die Argumente vor einer fünfköpfigen Richterbank unter Beweis gestellt werden müssen. Die Sprachen des Wettbewerbs sind - wie beim EuGH auch - Englisch und Französisch. Schwerpunktthemen des Sachverhalts sind dieses Jahr europäisches Wettbewerbsrecht und Verbraucherschutzrecht, sowie kleinere Abstecher zu Fragen judizieller Unabhängigkeit und Fragen des europäischen IPR.
 
Das Team hatte sich nach der schriftlichen Phase als eines von wenigen für die Vorrunden des Wettbewerbs qualifiziert, den sog. Regional Finals. Am 15. und 16. Februar war es dann in Barcelona so weit. Das Team, bestehend aus Colin Duchange (Vertreter für die Beklagte), Julie Louka (Legal Counsel) und Giulio Polisi (Vertreter für die Klägerin) erreichte das Halbfinale.
 
Joe Pearn hat sich für die Finalrunde am 04. April vor dem EuGH als bester Kommissionsagent der Vorrunde qualifiziert. Wir gratulieren ihm herzlich zu seinem großartigen zweiten Platz als European Commission Agent im Finale des European Law Moot Courts!
 
Der Lehrstuhl gratuliert dem gesamten Team für die erfolgreiche Teilnahme und dankt Nina Hart (King’s College London) für die Betreuung des Teams als Coach!
 
(Autor: Giulio Polisi)