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Humboldt-Universität zu Berlin - Juristische Fakultät

Fehler und Störungsmeldungen

Bei Fragen zur Nutzung der Computer an der Juristischen Fakultät und bei Computerproblemen erreichen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SIK zu den Öffnungszeiten der betreuten Computerpoolräume telefonisch (+30 2093-3600) oder vor Ort im mittleren der drei Computerpoolräume (Raum 206). Technische Probleme können Sie auch per E-Mail an sik@rewi.hu-berlin.de oder über ein WWW-Formular melden.

Bei Problemen mit Ihrem Computeraccount des Computer- und Medienservice (CMS) (z.B. bei dem Zugriff auf das WLAN/WiFi, auf Moodle-Kurse und auf AGNES) hilft die Benutzerberatung des CMS.

Die Benutzerberatung des CMS ist montags bis freitags täglich bis zu 12 Stunden lang erreichbar; das SIK ist lediglich 8 bis 10 Stunden lang besetzt, dafür aber auch sonnabends erreichbar. Leider reicht die personelle Ausstattung nicht aus, um jederzeit Probleme am Standort der Hardware beheben zu können. Der Vor-Ort-Service ist in der Vorlesungszeit auf zwei bis drei Stunden und in der vorlesungsfreien Zeit auf eine Stunde von montags bis freitags beschränkt. Daher bitten wir Sie, Computerprobleme, die nicht ein bestimmtes Gerät betreffen, grundsätzlich dem/der studentischen Mitarbeiter/in im Computerpool vorzuführen und von ihm/ihr beheben zu lassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Fehler privater Computersysteme beheben, die nicht von uns konfiguriert wurden.

Falls Sie mit unserem Service unzufrieden sind, sind wir offen und dankbar für konstruktive Verbesserungsvorschläge, die aufgrund der Berliner Wissenschaftspolitik kostenneutral umsetzbar sein müssen. Für alle anderen Fälle, insbesondere Probleme privater Hardware und Software, müssen wir auf privatwirtschaftlich organisierte Computerhilfe verweisen.

Drahtlose Mäuse

Bitte nutzen Sie die in den Sekretariaten des Professuren vorgehaltenen Ersatz-Akkus für Bluetooth-Mäuse. Außerdem erhalten Sie Akkus oder notfalls Ersatzbatterien im Computerpool. Tauschen Sie auf keinen Fall die drahtlosen Mäuse zwischen verschiedenen Computern; das führt mit Sicherheit zu Problemen bei der abwechselnden Nutzung beider installierten Betriebssysteme, die sehr zeitaufwändig gelöst werden müssen.

Bekannte Fehler und Probleme

Die meisten Fehler beim Öffnen und Speichern von Dateien hängen mit der zunehmenden Inkompatibilität von Apple-Systemen mit Netzwerkdateisystem »NFS« zusammen, das in der Juristischen Fakultät noch nicht vollständig ersetzt wurde.

1. Speichern von Benutzereinstellungen: Sowohl bei der Verwendung von Windows 7 als auch bei der Nutzung von Apple OS X kommt es vor, dass sich Software-Einstellungen zwar ändern lassen, die Änderungen aber nach dem nächsten Einloggen „verschwunden“ sind bzw. „vergessen“ wurden. Bei Anwendungsprogrammen für Windows liegt das an Fehlern bei der Programmierung, die nur der Hersteller der Software beheben kann: Die Software speichert ihre Einstellungen in einem temporären Ordner, dessen Inhalt beim Ausloggen verloren geht. Das SIK behebt diesen Fehler durch spezielle Konfigurationen aller betroffenen Anwendungsprogramme und bittet um Geduld, bis alle betroffenen Programmkonfigurationen angepasst wurden. Die Einstellungen von Anwendungsprogrammen für das Apple-System macOS gehen bei der Verwendung von „NFS“-Anbindungen an die Dateiserver verloren, weil das Apple-Betriebssystem mit ungenügenden Zugriffsrechten versucht, sie dauerhaft zu speichern. Das Problem hat sich bei der Nutzung neuerer Versionen von Mozilla Firefox für Apple-Systeme intensiviert, die ein eigenes, fehlerhaftes Dateimanagement enthalten; die Adressleiste und die Verlaufsliste sind teilweise unbenutzbar.

2. „Spotlight“-Suche: Aus denselben Gründen, aus denen bei der Verwendung von Apple macOS Benutzereinstellungen nicht dauerhaft gesichert werden, stehen die für die Suche in Dateien und E-Mails notwendigen Funktionen bei der derzeitigen Form der Anbindung der Computer an die Dateiserver der Fakultät nicht zur Verfügung. Die Suche ist somit bis zu einer größeren Neugestaltung der Konfiguration aller Dateiserver auf das lokale Dateisystem beschränkt.

3. Microsoft Office 2011: Das Verwenden des „Öffnen...“ oder des „Speichern unter...“-Dialogs von Microsoft Office 2011 in einem eigenen Ordner oder einem Ordner in den gemeinsamen Speicherbereichen („Laufwerke“ X:, Y:, M: und N:), der Ordner oder Dateien mit Umlaut im Namen enthält, kann den Computer bis zum nächsten Neustart unerträglich langsam werden lassen. Die Zeilen in der Liste der Dateien und Ordner scheinen hin- und herzuspringen. (Technische Details: Die Umlaute in Datei- und Ordnernamen werden auf den Dateiservern in der „NFC“-Variante der „UTF-8“-Kodierung gespeichert. Das Apple-Betriebssystem konvertiert die Dateinamen beim Speichern von der „NFD“-Variante in die NFC-Variante, führt aber beim Lesen von Dateien in umgekehrter Richtung keine Konvertierung von „NFC“ in das intern verwendete „NFD“ durch. Während die meisten Programme mit beiden Varianten der „UTF-8“-Kodierung arbeiten können, ist Microsoft Office für Apple macOS in keiner der Versionen der vergangenen 20 Jahre dazu durchgehend in der Lage.)

Zudem können Dateien in den gemeinsamen Speicherbereichen aus Microsoft Office 2011 heraus nicht direkt geöffnet oder gespeichert werden. Die Ordner „Laufwerk X“ etc. erscheinen mit grauer Schrift als deaktiviert gekennzeichnet; man kann sie nicht öffnen. (Technische Details: Die „Öffnen...“ und „Speichern unter...“-Dialoge von Microsoft Office können die „symbolic links“ nicht nutzen, mit denen die Verknüpfung zu den gemeinsamen Speicherbereichen implementiert ist, um – zuindest außerhalb von Microsoft Office 2011 – sowohl mit Apple-, mit Windows- und mit Linux-Systemen zu funktionieren. Microsoft Office 2011 kann nur „Apple-Aliases“« nutzen, die als Verweis auf die gemeinsamen Speicherbereiche weder mit anderen Systemen nutzbar sind, noch ohne größeren Aufwand automatisiert erzeugt werden können.) Derzeit testet das SIK, ob Microsoft Office 2016 die alte Software-Version ablösen kann, das anfänglich im Netzwerkbetrieb gar nicht funktionierte.

Tipps und „Workarounds“

Die beschriebenen Fehler werden derzeit durch Software- und Konfigurationsanpassungen an den Arbeitsplatzcomputern und Servern der Juristischen Fakultät behoben. Bis zur vollständigen Lösung der Probleme gilt für die Nutzung der Arbeitsplatzcomputer:

  • Bitte öffnen Sie Dateien zur Bearbeitung in Microsoft Office 2011 ausschließlich über den „Apple Finder“. Ersetzen Sie bitte die „Speichern unter...“-Funktion durch Duplizieren von Dateien vor ihrer Bearbeitung in Microsoft Office 2011.
  • Zum Speichern von Dateien aus Microsoft Office 2011 auf „Laufwerk“ X:, Y:, M: oder N: nutzen Sie bitte zunächst einen der Ordner „Dokumente“, „Laufwerk U“ oder „Schreibtisch“ zum Speichern der Datei und kopieren die Datei bitte nach dem Beenden des Office-Programms (im „Finder“) von dort auf das gewünschte Laufwerk.
  • Bitte benutzen Sie mit Apple macOS statt Mozilla Firefox nach Möglichkeit einen anderen Webbrowser. Neben Apple Safari sind mindestens Google Chrome und der Opera-Browser auf allen Systemen installiert.

Dateienaustausch

Weil im lokalen Netzwerk eingesetzte Notebooks technisch auf andere Weise auf die Dateiserver zugreifen, kann es beim Austausch von Dateien und Ordnern mit Umlauten im Namen zwischen den Notebooks und den Arbeitsplatzcomputern zu Dateiverlust kommen! Bitte benennen Sie alle Dateien und Ordner, die Sie vom Notebook auf die Server kopieren und deren Namen Umlaute enthalten, so um, dass der Name vor dem ersten Zugriff durch den Arbeitsplatzcomputer keine Umlaute mehr enthält. Danach können Sie die Datei oder den Ordner am Arbeitsplatzcomputer wieder in die ursprüngliche Bezeichnung umbenennen; die Umlaute werden korrekt kodiert.

Das Problem betrifft ausschließlich Datei- und Ordnernamen; der Dateiinhalt ist nicht betroffen.