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Humboldt-Universität zu Berlin - Integrative Research Institute Law & Society (LSI)

Humboldt-Universität zu Berlin | Juristische Fakultät | Integrative Research Institute Law & Society (LSI) | Verena von Deetzen: Diskursanalytische Betrachtung von 'Race', Class und Geschlecht in der Rechtsdurchsetzung

Verena von Deetzen: Diskursanalytische Betrachtung von 'Race', Class und Geschlecht in der Rechtsdurchsetzung

Wann 09.11.2021 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100) iCal
Wo tba, Anmeldung: lsi(at)rewi.hu-berlin.de

Erstes Werkstattgespräch der Reihe: Recht interdisziplinär: Aber wie? Methoden im Gespräch

Die Werkstattgespräche im Wintersemester 2021/22 geben einen Einblick in die Methodenvielfalt der interdisziplinären Rechtsforschung – samt interaktiver Anwendung. Dazu wird Verena von Deetzen in unserem ersten Werkstattgespräch die Anwendung der (kritischen) Diskursanalyse in ihrer Dissertation vorstellen. Sie befasst sich in ihrem Projekt mit der Rolle von Geschlecht, „Race“ und Klasse bei der Rechtsdurchsetzung von transnationalen (Pendler-)Arbeiter:innen anhand des BAG-Urteils vom 24. Juni 2021 (5 AZR 505/20) und den daran angrenzenden Diskursen. Durch die qualitative Analyse der textlichen Grundlagen sollen so Grenzen des Sagbaren und dahinterliegende Machtstrukturen aufgedeckt werden. Dabei stellt sich auch die Frage, inwiefern sich der juristische Diskurs hier vom medialen und politischen Diskurs entkoppelt. Das Ziel der Diskursanalyse soll es sein, festzustellen, ob und wie Recht Intersektionalität bei der Rechtsdurchsetzung sichtbar macht.

Nachdem Verena ihr Projekt und vor allem ihr Methode den Teilnehmenden einleitend vorstellt, können sich diese im Rahmen einer Übung an der Anwendung des Instrumentariums der Diskursanalyse versuchen. Anschließend bleibt Raum für gemeinsame Reflexion und Diskussion über den konkreten Fall ebenso wie zur „Handbarmachung“ dieser Methode für die interdisziplinäre Rechtsforschung.