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Humboldt-Universität zu Berlin - Prof. Dr. Jan Thiessen

Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2017/2018

10 202 – Familien- und Erbrecht

Vorlesung (2 SWS, 2 LP), wöchentlich mittwochs von 10 bis 12 Uhr in Raum UL 6, 1115

Familien- und Erbrecht betrifft jedermann. Man kann beiden Rechtsgebieten in seinem persönlichen Leben nicht entgehen. Die hier vermittelten Grundzüge gehören zu dem, was jeder Jurist wissen muss, wenn er sich nicht blamieren will, wenn etwa Tante Erna ihn fragt: „Wie ist das eigentlich wenn Onkel Erwin das zweite Mal heiratet und zwei Kinder hat. Wer wird dann Erbe?“ Mit solchen und ähnlichen Fragen ist jedermann regelmäßig konfrontiert und darauf als Jurist keine Antwort zu wissen ist peinlich. Im Kurs wird ausgehend von realen Grundlagen von ehe-, familien- und erbrechtlicher Situation die bürgerlich-rechtliche Basis der Bücher 4 und 5 des BGB vermittelt; nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Prüfung:
Rechtswissenschaft PO 2015: Modulabschlussklausur Z II (4h).
Diese Klausur ist das reguläre Angebot für Studierende des dritten Fachsemesters.

Unterlagen: Moodle

 

10 506 – Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
(Themen aus der Juristischen Zeitgeschichte)

Seminar (2 SWS, 3 LP), wöchentlich donnerstags von 10 bis 12 Uhr in Raum UL 9, 210

Zum Pflichtstoff des Staatsexamens gehören – oft übersehen – die geschichtlichen Grundlagen des Rechts. Sie zu erarbeiten, zu formulieren und zu präsentieren, bedarf jedoch anderer Methoden als der examensüblichen Falllösungstechnik. Rechtshistorische Quellen müssen (oft in Archiven) gefunden, (in oft unbekannten Handschriften) gelesen und stets aus dem Kontext ihrer Zeit verstanden werden. Das Seminar dient dazu, rechtshistorische Methoden anhand zur Verfügung gestellter Quellenbeispiele aus der Juristischen Zeitgeschichte zu erlernen, in einer kurzen Seminararbeit zusammenzufassen und in einem kurzen Referat dem Auditorium vorzutragen. Auf diese Weise wird das Verfassen einer rechtshistorischen Studienarbeit für den Schwerpunkt 1 trainiert und das Bewusstsein für die historischen Grundlagen des Pflichtstoffs in den Kernfächern geschärft. Die Quellenbeispiele sind der Entscheidungspraxis des Reichsgerichts, des Bundesgerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts entnommen, mit welcher die Studierenden in den Pflichtvorlesungen zum geltenden Recht immer wieder in Berührung kommen. Anhand unveröffentlichter Aktenauszüge erhalten die Studierenden Einblick in den verborgenen Prozess der Entstehung von Gerichtsentscheidungen. Nach einer Einführung in Recherche, Transkription und Quellenanalyse erhalten die Studierenden Gelegenheit, ihre Seminararbeiten und Referate während der ersten Hälfte des Semesters vorzubereiten und in der zweiten Hälfte des Semesters vorzutragen.

Literatur:

Peter Oestmann, Normengeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Praxisgeschichte. Drei Blickwinkel auf das Recht der Vergangenheit, Max Planck Institute for European Legal History Research Paper Series, https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2526811

Jan Thiessen, Gute Sitten und „gesundes Volksempfinden“. Vor-, Miss- und Nachklänge in und um RGZ 150, 1, in: Arndt Kiehnle/ Bernd Mertens/Gottfried Schiemann (Hrsg.), Festschrift für Jan Schröder zum 70. Geburtstag, Tübingen 2013, S. 187-219

Jan Thiessen, Von der (Linoleum-)Rolle. Die heimliche Anerkennung der culpa in contrahendo im Streit der Reichsgerichtsräte, in: Marietta Auer u.a. (Hrsg.), Privatrechtsdogmatik im 21. Jahrhundert. Festschrift für Claus-Wilhelm Canaris zum 80. Geburtstag, Berlin/Boston 2017, S. 51-85

Organisatorisches:
Die Teilnehmeranzahl ist beschränkt. Anmeldung bis Semesterbeginn erbeten per E-Mail an: sekretariat.thiessen@rewi.hu-berlin.de

Prüfung:
BZQ I: Seminararbeit und deren mündliche Präsentation
LL.M.-Studiengänge und ERASMUS: Seminararbeit

Unterlagen: Moodle

 

10 602 – Neueste Rechtsgeschichte

Vorlesung (2 SWS, 1 LP), wöchentlich mittwochs von 12 bis 14 Uhr in Raum BE 2, E34

Der Schwerpunktbereich "Zeitgeschichte und zeitgenössische Theorie des Rechts" enthält vier Pflichtveranstaltungen, die im Wintersemester gelesen werden. Eine dieser Veranstaltungen bildet die "Neueste Rechtsgeschichte", welche die Entwicklung der Rechtsgeschichte seit dem 19. Jahrhundert nachzeichnet. Die Themen, die in den anderen Spezialveranstaltungen des Schwerpunkts behandelt werden, kommen hier in der Neuesten Rechtsgeschichte natürlich nicht vor. Es ist ein chronologischer Durchgang durch wesentliche Themen des 19. und 20. Jahrhunderts geplant. Zu diesen Themen werden jeweils Quellen und Literatur angeboten. Die Veranstaltung hat also zumindest teilweise auch Kolloquiumscharakter.

Unterlagen: Moodle

 

10 432 – Klausur im Zivilrecht 6

Klausurenkurs (0,5 SWS)
Klausur am Freitag, dem 2. Februar 2018, von 8:30 bis 14 Uhr in Raum UL 6, 1115
Klausurenbesprechung am Montag, dem 12. Februar 2018, von 12 bis 14 Uhr in Raum UL 6, 2091/92

 

10 499 – Probeexamen

Klausur 7 im Zivilrecht am Dienstag, dem 27. März 2018, von 8:30 bis 14 Uhr

Klausurbesprechung am selben Tag von 15 bis 17 Uhr in Raum UL 6, 2002

 

10 416 – Prüfungssimulation Zivilrecht

Repetitorium (0,07 SWS) jeweils von 12:30 bis 14 Uhr in Raum UL 9, 210

am Dienstag, dem 19. Dezember 2017

am Dienstag, dem 30. Januar 2018

am Dienstag, dem 6. Februar 2018

am Dienstag, dem 13. Februar 2018