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Humboldt-Universität zu Berlin - Fachschaftsrat Jura

Fachschaftsrat Jura

Herzlich Willkommen auf der Seite des Fachschaftsrates Jura

Der Fachschaftsrat Jura ist die gewählte Vertretung der Interessen aller Jura-Studierenden an der Humboldt-Universität.

Auf unserer Homepage findet Ihr Informationen über unsere neuesten Projekte und was sonst so an der Uni los ist.

Außerdem stellen wir uns Euch auf diesen Seiten als Euer Fachschaftsrat vor.
Auch für Näheres über den JFK (Juristischer Fußballklub) seid Ihr hier an der richtigen Adresse.

Unser Büro findet Ihr im „Alten Palais” (UL 9) im Raum E24 (Erdgeschoss).
Wir freuen uns auf Euren Besuch!

 

 

Neuigkeiten

Neues von LL.B.

(12.11.2018)

In den letzten Tagen kamen Viele von euch auf uns zu und haben gefragt, wie es um den LL.B. steht. Aus diesem Anlass hier ein kleines Update:
 
Heute fand eine Sitzung der Kommission Lehre und Studium der Fakultät (Ausbildungskommission) statt. Neben der Bibliothekssituation und anderen Themen stand auch der Bachelor auf der Tagesordnung. Die Ausbildungskommission hat sich einstimmig für die Einführung ausgesprochen und am kommenden Donnerstag wird dies im Fakultätsrat Thema sein. Ob und wann die Einführung umgesetzt werden kann, können wir leider noch nicht mit voller Gewissheit sagen.
 
Wenn ihr Fragen zum Thema habt, kommt gerne in einer unserer Sprechstunden vorbei!

Forderung: Einführung eines integrierten Bachelor of Laws (LL.B.) an der Humboldt-Universität zu Berlin – offener Brief

(06.11.2018)

Nach mehreren sehr konstruktiven und positiven Gesprächen mit dem Dekan Prof. Heger zum Thema haben wir diesen offenen Brief an das Dekanat, den Fakultätsrat und die Professor*innen formuliert. Vielen Dank an dieser Stelle an den Dekan für Ihre Unterstützung.

 


Sehr geehrter Herr Prof. Heger,
sehr geehrte Damen und Herren des Fakultätsrates,
sehr geehrte Professorinnen und Professoren,           

 

seit einiger Zeit gibt es ihn bereits an der Universität Potsdam und an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), jetzt wird er auch an der der Freien Universität Berlin eingeführt: der Bachelor of Laws.
Als letzte Universität in Berlin und Brandenburg ist es auch für uns an der Zeit, diesen Schritt zu wagen. Wir, die Fachschaft der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, fordern die Einführung des integrierten Bachelors als zusätzlich möglichen Ab¬schluss vor dem Staatsexamen aus folgenden Gründen:
 
Die Anforderungen des Arbeitsmarktes haben sich geändert. Jenseits der klassischen juristi¬schen Berufe sind Rechtskenntnisse in vielen Berufen gefragt, ein abgeschlossenes Staats¬examen ist jedoch oft nicht erforderlich. Dies gilt beispielsweise für die Unternehmensberatung, Wirtschaftsverbände und den öffentlichen Dienst.
Mit einem LL.B. ist sicherlich noch nicht jeder Karriereweg eröffnet. Dafür aber die Möglichkeit, sich mit einem aufbauenden Masterstudium weiter zu spezialisieren und in eine andere Rich¬tung zu orientieren. Und das ohne nach mehreren Jahren des Studiums die Universität ohne Abschluss zu verlassen.
Ein Bachelor of Laws in Kombination mit einem politik-, sozial-, oder wirtschaftswissenschaft¬lichen Master stellt sich für nicht wenige Studierende im Laufe des Jura-Studiums als attraktive Alternative zum Staatsexamen heraus. Diesen Studierenden sollten wir den Weg nicht weiter versperren, sondern ihre bereits erbrachten Leistungen angemessen honorieren.
 
Wir wollen mit der Einführung eines integrierten Bachelors nicht die Abschaffung des Staats¬examens bezwecken. Mit der Forderung nach einem integrierten Bachelor wollen wir auch nicht den Bologna-Prozess auf die juristische Ausbildung ausweiten. Durch die Möglichkeit, seine erbrachten Leistungen in ECTS-Punkte umrechnen zu lassen, erleichtert man Studierenden die Aufnahme an einer Universität im Ausland. Internationale Vergleich¬barkeit der Leistungen zu schaffen halten wir auch im Jura-Studium für ein erstrebenswertes Ziel.
 
Aus unserer Sicht kann ein Bachelor für einige unserer Kommiliton*innen außerdem eine echte psychische Entlastung im ersten Staatsexamen darstellen. Die Durchfallquote im ersten Staatsexamen beträgt an der Humboldt-Universität nicht wie im Bundesdurchschnitt 29 %, sondern „nur“ 14 %. Nichtsdestotrotz stehen manche Kandidat*innen am Ende ohne einen Abschluss dar. Diese Angst prägt für Viele die Examensvorbereitung. Die Verleihung eines Bachelors vor dem Examen könnte diesen psychischen Druck zumindest abmildern.
 
Uns geht es in erster Linie um die Eröffnung neuer Möglichkeiten und Perspektiven für Studie¬rende mit interdisziplinären Interessen. Wir als Humboldt-Universität zu Berlin sollten durch die Einführung des Bachelor of Laws unseren Ruf als exzellente Hochschule am Standort Berlin aufrechterhalten und einer Abwanderung von Studierenden an andere Universitäten in der Region für die Verleihung eines LL.B. vorbeugen. Lassen Sie uns gemeinsam an einem integrierten Bachelor of Laws für unsere Universität arbeiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Fachschaftsrat Jura

 

Sprechzeiten und Sitzungen im WiSe 18/19

(05.11.2018)

Hier findet ihr unsere Sprechzeiten und Sitzungstermine für das kommende Semester. Kommt gerne mit euren Anliegen vorbei! Wir haben neuerdings auch einen Briefkasten in der Schubi aufgehängt, damit ihr eine weitere Möglichkeit habt uns Dinge mitzuteilen.

Nicht vergessen: nächte Woche am 16.11 findet die Jura-Party (endlich wieder!) in der Fakultät statt. Karten bekommt ihr bei uns im Büro und im HU-Store. Wir freuen uns!

 

Eingeschränkte Bibliotheksöffnungszeiten

(01.11.2018)

Ihr habt sicher mitbekommen, dass die Öffnungszeiten der Bibliothek verkürzt wird. Das betrifft nicht nur unsere Zweigstelle, sondern auch das Grimm-Zentrum und andere Zweigstellen. Wir haben euch hier ein paar Informationen und Stellungnahmen zu diesem Thema zusammengetragen:

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat in einem Berufungsurteil rechtskräftig festgestellt, dass die Beschäftigung studentischer Hilfskräfte in der Bibliothek (u.a.) unter dem TVStud nicht zulässig ist. Die Schlussfolgerungen und Konsequenzen aus diesem Urteil sind im Einzelnen umstritten. Jedenfalls werden anlässlich des Urteils keine weiteren SHK´s in der Bibliothek mehr eingestellt und bestehende Arbeitsverhältnisse in ihrer jetzigen Form nicht verlängert.
Nach Angaben von Frau Krüll in der letzten Fakultätsratssitzung am 25.10. fallen bei uns bis Sommer mindestens zwei Drittel der SHK´s weg, wenn keine Lösung gefunden wird. Dieser Wegfall von Stellen führe dazu, dass die Beibehaltung der aktuellen Öffnungszeiten nicht zu realisieren sei.

Wie dieses Problem am sinnvollsten langfristig zu lösen ist, erscheint uns schwierig. Es ist uns jedoch wichtig, dass die ohnehin schon kurzen Öffnungszeiten unserer Zweigstelle und die des Grimm-Zentrums beibehalten werden. In einem Gespräch mit dem Dekan Prof. Dr. Heger haben wir uns bereits über mögliche Lösungsansätze ausgetauscht und unsere Position, die Öffnungszeiten beizubehalten deutlich gemacht.

Ihr seid herzlich eingeladen, zur nächsten Sitzung zu kommen und mit uns über das Thema zu reden.

Mitteilung der Bibliothek: https://www.ub.hu-berlin.de/…/einschraenkung-von-service-un…
Stellungnahme des HU-Präsidiums: https://www.hu-berlin.de/…/nach…/september-2018/nr_180928_00
Artikel vom Tagesspiegel zum Thema: https://m.tagesspiegel.de/…/humboldt-universi…/23082274.html
Stellungnahme von TVStud: https://tvstud.berlin/…/stellungnahme-studentische-jobs-an…/
Stellungnahme vom Personalrat der studentischen Beschäftigten (PRStudB): https://vertretungen.hu-berlin.de/…/stellungnahme-des-prstu…
Das besagte Urteil: https://vertretungen.hu-berlin.de/…/2018-06-05_urteil-…/view
Offener Brief des PRStudB: https://docs.google.com/…/1FAIpQLSeu0yHZ_3LfsU4OgC…/viewform
Stellungnahme des akj: https://www.facebook.com/akjbln/posts/321696278617637?__tn__=K-R