Aktuelle Forschungsprojekte
Kolleg-Forschungsgruppe RefLex
Prof. Dr. Philipp Dann leitet seit Oktober 2025 zusammen mit Prof. Dr. Florian Jeßberger (Internationales Strafrecht) die Kolleg-Forschungsgruppe „Reflexive Globalization and the Law: Colonial Legacies and Their Global Implications in the 21st Century” (RefLex). Während der ersten Förderperiode von 2025 bis 2029 wird RefLex von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 4,2 Millionen Euro gefördert.
Die gegenwärtigen Debatten über den Umgang mit dem kolonialen Erbe markieren eine neue Phase der Globalisierung. Während die Globalisierung bisher vor allem in ihrer ökonomischen Dimension und als einseitige „Verwestlichung“ begriffen wurde, basiert das Vorhaben auf der Annahme, dass Globalisierung inzwischen auch wichtige intellektuelle Dimensionen aufweist, bei der sich die Industrieländer und der globale Süden gegenseitig beeinflussen.
Vor diesem Hintergrund will die Forschungsgruppe unterschiedliche Dimensionen des Rechts aus einer Süd-Nord-Perspektive in den Blick nehmen. Arbeitsfelder des Kollegs werden vor allem das Strafrecht und das Verfassungsrecht sein. Einbezogen wird dabei auch die Expertise aus Disziplinen jenseits der Rechtswissenschaften, insbesondere der Globalgeschichte, der politischen Theorie und der Anthropologie, aber auch aus der Zivilgesellschaft.
Mehr Informationen zur Kolleg-Forschungsgruppe finden Sie auf der Webseite von RefLex.
Transformative Constitutionalism and the Varieties of Constitutionalism
Zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Bast (Gießen) und Prof. Dr. Arun Thiruvengadam (Bangalore) organisiert Prof. Dr. Philipp Dann eine jährliche indisch-europäische Workshop-Serie, die vom Indian European Advanced Research Network (IEARN) gefördert wird.
IEARN ist ein informelles Netzwerk aus indischen und europäischen Forschungsinstitutionen, das sich zum Ziel gesetzt hat, fachliche Kompetenz aus Wissenschaft und Praxis zusammenzubringen um sich in einer Reihe von Diskussionen, Workshops und anderen Veranstaltungen mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, vor denen die EU und Indien gleichermaßen stehen.
Mehr Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der IEARN-Webseite.