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▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Prof. Dr. Philipp Dann

Aktuelles

Stellenausschreibung

Im Juli 2020 ist der Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung von Prof. Dr. Philipp Dann eine neue Kooperation mit der indischen National Law School of India University (NLSIU) in Bangalore eingegangen. Ziel ist es, in den kommenden vier Jahren einen Raum für wissenschaftliche Begegnungen und einen Austausch über das deutsche, europäische und indische Recht zu gestalten. Geplant sind unter anderem deutsch-indische Workshops im Bereich der Verfassungsvergleichung und ein umfangreiches Austauschprogramm für Studierende, Promovierende und Lehrende der HU und der NLSIU.

Zur Unterstützung des von Tanja Herklotz geleiteten Projektes suchen wir zum 15.08.2020 eine studentsiche Hilfskraft. Bewerbungsfrist ist der 28.07.2020. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen an tanja.herklotz@rewi.hu-berlin.de.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.


Klausurenrückgabe

Die Rückgabe von am Lehrstuhl geschriebenen Klausuren ist ab sofort per Post möglich.

Dazu senden interessierte Studierende einen

vollständig adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlag

mit der Information zur gewünschten Arbeit an den Lehrstuhl. Wir suchen dann die Arbeit heraus und geben diese in die Post. 


Lösungshinweise

Die Lösungshinweise für die ÖR II Klausur vom 17. Februar 2020 sind ab heute, dem 3. Juni 2020 im zugehörigen Moodle-Kurs herunter zu laden. 


Democratic Decay and Resilience in Europe and India

Panel Diskussion mit Aparna Chandra (NLU Delhi), Arun Thiruvengadam (APU Bangalore), Anna-Bettina Kaiser (HU Berlin), Max Steinbeis (Verfassungsblog)

20. Februar 2020, 18:15 Uhr, Juristische Fakultät, Raum 213


Reasoning with Values: Constitutional Values in the Supreme Court of India

Vortrag von Professor Pritam Baruah (Jindal Global Law School)

13. Februar 2020, 18.15 Uhr, Juristische Fakultät, Wengler Bibliothek (Raum E 23)

Weitere Informationen hier


The Plurality of Law and Development. 4th annual conference of the Law and Development Research Network

4th annual conference of the Law and Development Research Network (LDRN) from 25-27 September 2019 at Humboldt University of Berlin.

Organized and hosted by the Chair for Public Law and Comparative Law, Prof. Philipp Dann. Keynote speakers included: Justice Madan Lokur (Former Judge at the Supreme Court of India), Prof. Katharina Pistor (Columbia Law School), Prof. David Trubek (University of Wisconsin Law School).

More information here.

The videos of the keynote speeches can be watched on the LDRN's YouTube channel.


DAAD-Förderung zu umfangreichem Kooperationsprojekt mit Indien bewilligt 

Die Steuerung gesellschaftlicher Prozesse zur Erreichung gemeinwohlorientierter Ziele (sei es sozialer Ausgleich, ökologische Transformation, Gleichberechtigung oder Ähnliches) ist das Anliegen jedes Gemeinwesens. Welche Rolle das Recht in diesem Steuerungsprozess spielt, ist abhängig nicht nur vom Inhalt des Rechts, sondern auch (und vielleicht noch entscheidender) von den konkreten Rechts- und auch Rechtswissenschaftskulturen jeder Gesellschaft. Solchen Rechts- und Rechtswissenschaftskulturen in Indien und Deutschland und ihrer Relevanz für die Steuerung gesellschaftlicher Prozesse nachzugehen ist die zentrale Idee eines vielschichtigen Kollaborationsprojekts, das ab Juli 2019 am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung (Professor Dr. Philipp Dann) durchgeführt und vom DAAD umfangreich gefördert wird. Fast vier Jahre lang wird das Projekt den Austausch von Studierenden, Promovierenden und das gemeinsame Lehren zwischen der HU und drei indischen Partneruniversitäten (Azim Premji University (APU), National Law University Delhi (NLUD) und Jindal Global Law School (JGLS)) ermöglichen und als Rahmen für einen vielstimmigen Forschungs- und Verständigungsprozess nutzen. Wissenschaftliche und organisatorische Koordination: Tanja Herklotz; weitere Informationen hier.


IEARN Workshop Series on Transformative Constitutionalism

In a series of three workshops, taking place from 2019 to 2021, scholars from India and Europe will probe how the concept of ‘Transformative Constitutionalism’ can be understood as a broader project beyond those that have so far been identified with it, in particular interrogate conceptions of constitutionalism in India and the EU. The workshops continue an earlier series of meetings between Indian and European scholars on law, politics and constitutionalism, which interrogated the concepts of democracy in India and the EU against the background of the societal diversity of these polities. This project is intended to advance that larger project by focusing on contemporary issues that pose fundamental challenges to the concept of constitutionalism in our times. Part of the project’s goal will be to identify further areas where the concept of Transformative Constitutionalism can be fruitfully employed and to explore the feasibility of doing so in individual European nations and/or the EU as a whole. The workshop series brings together mainly constitutional scholars from both continents and is organized in cooperation with Prof. Arun Thiruvengadam (Azim premji University / Bangalore) and Prof. Jürgen Bast (Giessen University). Further information here.


Exzellenzcluster „Contestations of the Liberal Script“ (SCRIPTS) mit Prof. Philipp Dann als Principal Investigator bewilligt 

Nach dem Ende des Kalten Krieges schien sich die liberale Demokratie endgültig durchgesetzt zu haben. Doch 25 Jahre später befindet sich das liberale Ordnungsmodell in einer tiefen Krise. Das Exzellenzcluster Contestations of the Liberal Script (SCRIPTS) untersucht die gegenwärtigen Auseinandersetzungen um die liberale Ordnung aus historischer, globaler und vergleichender Perspektive. Welche Ursachen haben die aktuellen Auseinandersetzungen um das liberale Skript, und welche Auswirkungen ergeben sich für die globalen Probleme des 21. Jahrhunderts? Das Cluster verbindet die in Berlin vorhandene Expertise in den Sozialwissenschaften und Regionalstudien und überbrückt dadurch vorherrschende methodische und institutionelle Trennungen. Neben der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Wissenschaftszentrum Berlin sind die Hertie School of Governance, das Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, das German Institute of Global and Area Studies, sowie das Leibniz-Zentrum Moderner Orient beteiligt. Weitere Informationen hier.


(Post-)Koloniale Rechtswissenschaftsgeschichte

Das Projekt (post)koloniale Rechtswissenschaftsgeschichte in Deutschland möchte eine Forschungslücke füllen, die in einer unzureichenden Befassung mit dem deutschen Kolonialrecht und der Kolonialrechtswissenschaft besteht. Eine Gruppe von rund 20 Forscherinnen und Forschern aus Deutschland untersuchen anhand von unterschiedlichen Themen und Rechtsgebieten, wie das Recht und die Rechtswissenschaft den deutschen Kolonialismus mit konstituiert haben, wie die Rechtswissenschaft das Kolonialrecht rezipiert, integriert, konzeptualisiert, legitimiert oder etwa auch kritisiert hat. Darüber hinaus soll das Projekt auch die Zeit nach dem deutschen Kolonialismus in den Blick nehmen. Es soll ermitteln, welche Kontinuitäten Recht und Rechtswissenschaft der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und der Bundesrepublik Deutschland zum deutschen Kolonialrecht und seiner Rechtswissenschaft aufweisen. Das Projekt zielt auf die Publikation eines gemeinsamen Bandes und wird in Zusammenarbeit mit Prof. Isabel Feichtner (Würzburg) und Prof. Jochen von Bernstorff (Tübingen) durchgeführt. Ein erster Workshop fand im Mai 2019 statt, ein zweiter ist für den Herbst geplant. Die Publikation des Bandes planen wir für 2020. Weitere Informationen hier.