Humboldt-Universität zu Berlin - Integrative Research Institute Law & Society (LSI)

Gesprächsreihen

Werkstattgespräche

Die Reihe "Werkstattgespräche" wird von der Projektgruppe des LSI veranstaltet und lädt vor allem - aber nicht nur - junge Forschende ein, ihre aktuellen Forschungen in einer informalen und offenen Atmosphäre vorzustellen und zu diskutieren. Für das Publikum bietet das Format einen Einblick in neueste Forschungsergebnisse, für die Vortragenden die Möglichkeit, Rückmeldungen, Kritik und Anregungen zur eigenen "Work-in-Progress" zu erhalten.
 
Die Werkstattgespräche werden in Kooperation mit dem Berliner Arbeitskreis Rechtswirklichkeit organisiert.
 
Sommersemester 2022: Recht interdisziplinär: Aber wie? Methoden im Gespräch

 

Die interdisziplinäre Rechtsforschung ist im Aufschwung. Aufgrund fehlender Lehrangebote fragen sich viele junge Forschende aber: Wie genau funktioniert das? Die Werkstattgespräche im Sommersemester 2022 geben einen Einblick in die Methodenvielfalt der interdisziplinären Rechtsforschung – samt interaktiver Anwendung. Dazu haben wir Wissenschaftler:innen eingeladen, die mit unterschiedlichen Methoden Recht erforschen. In jeder Sitzung wird eine Methode vorgestellt und interaktiv mit dem Publikum erprobt. Nach einer kurzen Einführung werden die Vortragenden Ausschnitte aus ihrem Material präsentieren und testen, zu welchen Schlussfolgerungen das Publikum kommt. Für die Forschenden erlaubt dieses Format eine Pluralisierung der Blicke auf das eigene Material; für die Zuhörenden macht es die methodische Einführung greifbarer. Wir hoffen, dadurch einen offenen Raum zum Ausprobieren und intensiven Diskutieren zu eröffnen.


Die Werkstattgespräche beginnen um 18 Uhr (c.t.) und finden digital statt, Anmeldung via law-and-society@hu-berlin.de.

 

 

10. Mai 2022: When people Talk, Listen Completely - Qualitative Interviews als Methode rechtswissenschaftlicher Forschung. Moritz Schramm (HU Berlin) und Caroline Lerch (Europäisches Hochschulinstitut Florenz)

7. Juni 2022: Recht nah am Forschungsgegenstand - Erkenntnisse aus ethnographischer Feldforschung am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Anne-Katrin Speck (Universiteit Gent, Belgien)

 

Archiv: Zu den Werkstattgesprächen vergangener Semester

 

Neue Veranstaltungsreihe: kollektiv diskutieren

Die Diskussionsreihe kollektiv diskutieren ist aus dem Forschungsalltag entstanden. Mit ihr möchte das Teilprojekt A der DFG-Forschungsgruppe „Recht – Geschlecht – Kollektivität“ aktuelle Eindrücke, Thesen und Impulse aus der Arbeit ins Gespräch bringen. Jeweils von einer gemeinsamen Ausgangsbasis der Diskutant:innen, stets ergebnisoffen und im besten Sinne kritisch. Rahmen ist die Thementrias „Recht – Geschlecht – Kollektivität“; Kontext der inter- und transdisziplinäre Gesprächsraum der Forschungsgruppe. In Kooperation mit dem LSI Berlin. Alle zwei Monate, immer am Donnerstag.

 

Donnerstag, 16.12.2021, 18-19:30 (st)
Sexismus, Abtreibung, Homosexualität: Verbotene Werbung?

Martin Lücke | Inga Schuchmann | Berit Völzmann | Petra Sußner (Mod)

 

Donnerstag, 21.10.2021, 18 Uhr
Gemeinsame Welt: Wie viel Privatheit braucht kollektiv?

Beate Binder | Sarah Elsuni | Dana Valentiner | Petra Sußner (Mod)

 

Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 18.3.2021, 18 Uhr
Postkategorial Denken: Wie können Asylrecht und Antidiskriminierungsrecht voneinander lernen?

Susanne BaerNora MarkardPetra Sußner | Ray Trautwein (Mod)

 

Donnerstag, 20.5.2021, 18 Uhr
Critical Race Theory: Was tut sich in deutschen Rechtsdebatten?

Nahed Samour | Cengiz Barskanmaz | Sabine Hark | Dunia Khalil (Mod)

 

Zoom-Link nach Anmeldung bei Marie Hartwig unter rewikodi[@]rewi.hu-berlin.de

 

 

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