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Humboldt-Universität zu Berlin - DynamInt

Archiv 2019


 

Eröffnungsklausur in der Uckermark


19. bis 21. November 2019

Uckermark

Direkt nach der Humboldt-Rede zu Europa des Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Prof. Dr. Linos-Alexandre Sicilianos am Dienstagabend haben sich die Promovierenden zu einer Einführungsklausur in die Uckermark eingefunden. Neben der Vorstellung einiger Promotionsthemen und umfassender inhaltlicher Diskussion standen vor allem organisatorische Aspekte im Vordergrund. So wurden verschiedene Kommunikationsinhalte und -mittel eruiert, Veranstaltungsformate entworfen und Aufgabenbereiche innerhalb der Gruppe der Promovierenden definiert.

Insbesondere sind auch die jeweiligen Erwartungen an individuelle sowie gemeinsame Forschungsvorhaben im Rahmen des DFG-Promotionskollegs ‚Dynamische Integrationsordnung‘ erläutert worden. Nach fruchtbarer Diskussion konnten so auch im Kreis der Promovierenden erste gemeinsame Zielpunkte bestimmt werden.

Gastvortrag von Professorin Niamh Moloney: „EU Capital Market Regulation at a Crossroads? Capital Markets Union, the 2019 ESA Reform, and Brexit: Reflections at an Inflection Pint” – HUCELL


6. November 2019

 

DynamInt Foto bei Vortrag Moloney
Foto Prof. Moloney

 

Zum Auftakt der nunmehr von dem DFG-Graduiertenkolleg ‚Dynamische Integrationsordnung‘ veranstalteten Vortragsreihe ‚Humboldt-University Comparative and European Law Lectures (HUCELL)‘ war Niamh Moloney, Professorin an und Dekanin der Juristischen Fakultät der London School of Economics, an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Gast. 

In ihrem umfassenden Vortrag am Mittwoch, dem 6. November 2019, beleuchtete Professorin Moloney die rechtlichen sowie europapolitischen Dynamiken eines in den vergangen Jahren stets im Fokus des Interesses stehenden Projekts: der Kapitalmarktunion. 

Angesiedelt im Spannungsfeld zwischen fragmentierten Märkten und harmonisierten Regulierungsregimen ergeben sich im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts besonders dynamische Entwicklungen. Zusätzlich angeheizt durch den bevorstehenden Brexit wurden exemplarisch sowohl spezifisch regulierungsrechtliche als auch organisationsrechtliche Themen besprochen. 

Im Anschluss entfaltete sich eine spannende und tiefgehende Diskussion über die Triebkräfte der europäischen Kapitalmarktunion sowie die Herausforderungen, mit denen ihre Entwicklung konfrontiert ist.

 

Feierliche Eröffnung des Graduiertenkollegs DynamInt in der Französischen Botschaft


18. Oktober 2019

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Mit einem Festakt in der Französischen Botschaft in Berlin wurde am 18.10.2019 das DFG-Graduiertenkolleg Dynamische Integrationsordnung. Europa und sein Recht zwischen Harmonisierung und Pluralisierung (DynamInt) offiziell eröffnet. Als besondere Gäste dieser Veranstaltung konnten Laurent Fabius, Präsident des Conseil constitutionnel und Prof. Dr. Dres. h. c. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts gewonnen werden, die zum Theman “Die Entwicklung der Verfassungsgerichtsbarkeit in Europa: Wandlung und Herausforderungen” diskutierten.

 

Bewilligung DynamInt durch die DFG


 

1403tek 883ac8bda501c5413. Mai 2019

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses 13 neue Graduiertenkollegs (GRK) ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in Bonn. Die neuen GRK werden ab der zweiten Jahreshälfte 2019 zunächst viereinhalb Jahre lang mit insgesamt rund 65 Millionen Euro gefördert. Darin enthalten ist eine 22-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Projekten. Einer der neuen Verbünde ist ein Internationales Graduiertenkolleg (IGK) mit Partnern in Japan. 

Brexit, Währungskrise, Demokratiedefizit, „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ – die europäische Integration hat zuletzt immer wieder Rückschläge erleben müssen. Das GRK „Dynamische Integrationsordnung. Europa und sein Recht zwischen Harmonisierung und Pluralisierung (DynamInt)“ will solche desintegrativen Prozesse sowie das Beharren auf nationalstaatlicher Souveränität aus dem Blickwinkel der Rechtswissenschaft genauer analysieren. Dabei sollen Harmonisierung und Pluralisierung des Rechts in Europa als gleichwertige Mechanismen einer europäischen Integration verstanden werden. (HU Berlin, Sprecher: Prof. Dr. Matthias Ruffert)

(vgl. Pressemeldung 13/2019 der DFG)