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Humboldt-Universität zu Berlin - DynamInt

DynamInt Doctoral Forum zum Thema „Markets, Governance and European Law in the Algorithmic Era”


 

Am 15. und 16invitation-to-the-first-dynamint-doctoral-forum-2021-on-the-topic-markets-governance-and-european-law-in-the-algorithmic-era201d.text.image1. Juli 2021 fand das erste von DynamInt ausgerichtete Doctoral Forum in hybridem Format an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Die Veranstaltung wurde in enger Kooperation sowie gemeinsamen Programmpunkten mit der Summer Academy des European Law School (ELS) Programms durchgeführt, welche zeitgleich stattfand. An der Konferenz nahmen Promovierende verschiedener europäischer Universitäten, Kollegiatinnen und Kollegiaten von DynamInt und Professoren teil. In Vorträgen und Paneldiskussionen bot der zweitägige Workshop Promovierenden die Möglichkeit, ihre Forschung vorzustellen sowie miteinander und mit Praktikern und Wissenschaftlern in Austausch über die Auswirkungen des digitalen Zeitalters und seine Regulierung in der Europäischen Union zu treten. Die Rolle von Algorithmen in einer zunehmend digitalen Welt bringt zahlreiche Herausforderungen für die europäische Integration mit sich, mit denen sich die Beiträge aus verschiedenen Perspektiven beschäftigt haben.

Im ersten Keynote-Vortrag am 15. Juli präsentierte Kilian Gross (Leiter des Referats "Künstliche Intelligenz – Politikentwicklung und -koordinierung" in der Europäischen Kommission) zunächst den neuen Vorschlag der Kommission für eine einheitliche Regulierung von künstlicher Intelligenz.

In den folgenden drei Panels, kommentiert von Dr. Ferenc Szilágyi und Dr. Ruth Weber, wurden regulatorische Aspekte von KI, ihre Herausforderungen für das Recht auf Gleichberechtigung und Fragen nach der Garantie der Grundfreiheiten unter dem Datenschutzregime der EU adressiert. Im Anschluss an die Beiträge der Promovierenden und den Kommentar der Postdoktorand/in kam es zur angeregten Diskussion der vorgestellten Themen.

Die Keynote-Vorträge von Prof. Mireille Hildebrandt (Vrije Universiteit Brussels) und Prof. Philipp Hacker (European New School of Digital Studies) am 16. Juli eröffneten eine weitere Perspektive auf den Gesetzesvorschlag der Kommission zur KI und den größeren Regulierungsrahmen. Das vierte Panel, moderiert von Dr. Sophie Burchardi, und die anschließende Diskussion widmeten sich Fragen des Verbraucherschutzes in der digitalen Welt, unter anderem Haftungsfragen und neuen außergerichtlichen Streitbeilegungsmechanismen. Einen praktische Ansatz zum Umgang mit automatisieren Entscheidungsprozessen lieferte Matthias Spielkamp (Mitbegründer von AlgorithmWatch) im letzten Keynote-Vortrag.

Im Anschluss an das Tagesprogramm boten jeweils Empfänge in der Kanzlei Blomstein und am Centre Français die Gelegenheit zum weiteren Austausch zwischen den Teilnehmenden des Doctoral Forums.

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Für weitere Informationen siehe auch die Ankündigung zum Doctoral Forum, den Call for Presentations und das Programm.