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Humboldt-Universität zu Berlin - Prof. Dr. Susanne Baer

VL Rechtssoziologie

Dozentin:

Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M.

Ort & Zeit:

Mo 08.00-12.00 Uhr - Raum UL 6, 2116/ Audimax

Termine:

30.10.17

20.11.17

27.11.17

04.12.17

11.12.17

18.12.17

08.01.18

22.01.18

12.02.18

Kurzbeschreibung:

Recht – das ist mehr als ein Urteil oder ein Gesetz oder ein Vertrag: Recht ist auch ein soziales Phänomen und eine Kulturerscheinung. In der Vorlesung geht es um Perspektiven auf Recht jenseits der Rechtsdogmatik (also dem System geltender Regeln) und den praktischen Umgang mit Recht, als Regulierung. Wer setzt eigentlich Recht und wer setzt es um und durch, welche Folgen hat Recht tatsächlich, wie wirken gesellschaftliche und soziale Machtverhältnisse – also Sexismus, Rassismus, Heteronormativität etc. - im und durch Recht? Wie wird Recht in der Gesellschaft wahrgenommen, welches Rechtsbewusstsein haben Menschen und wer mobilisiert Recht oder hat auch keinen Zugang zur Rechtsdurchsetzung?

 

Vermittelt werden grundlegende Kenntnisse zum „Rechtsstab“, Regulierung und Regelungsfolgen, Gerichtsverfahren und andere Mechanismen institutionalisierter Konfliktlösung und zu Rechtswirkungen und -folgen. Behandeln werden die wichtigsten Ansätze und Theorien aus der Rechtssoziologie, aber auch aus jüngerer Forschung zu Recht und Kultur (einschließlich der populären Darstellungen z.B. in Krimis) und aus den kritischen – marxistischen, feministischen, postkolonialen usw. - Ansätzen in der Rechtswissenschaft sowie Konzepte, um Rechtspluralismus heute - der EU, der Globalisierung, des Staates und der Religionen usw. - zu verstehen.

 

Die Teilnahme setzt voraus, sich auf jeden Termin selbstständig vorzubereiten.

 

Materialien: Grundlage ist das Lehrbuch Baer, Rechtssoziologie, 3. Auflage 2016. Vertiefungsmaterialien werden über moodle bereitgestellt.

 

Prüfung: Die Klausur findet am Dienstag, den 27.02.2018 statt.

 

Bemerkung: Gender-Studierende erbringen die für die Teilnahmebestätigung erforderliche spezielle Arbeitsleistung durch ein Essay, dessen Thema in der letzten Vorlesungsstunde bekannt gegeben wird. Gender-Studierende im Master haben zudem die Möglichkeit, die Klausur zum Ende des Semesters als MAP mitzuschreiben.