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Humboldt-Universität zu Berlin - Prof. Dr. Matthias Ruffert

Öffentliches Recht und Europarecht

Nachrichten und Veranstaltungen

Ankündigung Humboldt-Rede zu Europa: Prof. Dr. Linos-Alexandre Sicilanos

Am 19. November wird um 18 Uhr die nächste Humboldt-Rede zu Europa stattfinden. Halten wird die Rede der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Prof. Dr. Linos-Alexandre Sicilianos mit dem Titel:
„The Living-Instruments Doctrine: Helping the European Convention on Human Rights to meet new challenges”
Prof. Dr. Sicilianos erwarb nach dem Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften in Athen einen Mastertitel in internationalem Recht in Straßburg und promovierte 1990 auch dor. Nach seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt erhielt er einen Ruf an den Lehrstuhl für Internationales Recht der Universität Athen. Seit dem 18. Mai 2011 ist er Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und seit dem 5. Mai diesen Jahres dessen Präsident.
Die Veranstaltung findet im Hörsaal 2091 der Humboldt-Universität (Unter den Linden 6. 10099 Berlin) statt. Der Einlass beginnt um 17:30. Die Rede wird auf Englisch gehalten und danach wird es die Möglichkeit zur Diskussion geben.
Anmeldungen sind per Mail an joel.springstein@rewi.hu-berlin.de oder über Eventbrite möglich.

 


10. Europarede: Ursula von der Leyen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Im Verbundprojekt "Wir sind Europa!" fand am 8. November die 10. Europarede statt. Bei dieser Redereihe sprechen die Präsidenten der Europäischen Verfassungsorgane im jährlichen Wechsel über Ihre Vision für Europa. Nach einem Grußwort von Kanzlerin Merkel sprach in diesem Jahr die designierte Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen über die Notwendigkeit europäischer Lösungen in den drängendsten Fragen dieser Zeit: Klimaschutz, Internationaler Handel und Migration. Im Anschluss an die Rede fand eine Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Wir sind Europa-Projekts zum Thema "Europa aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger" statt. Die Diskussion wurde moderiert von der Journalistin Anke Plättner, die auch eine der Projektleiter des Projekts ist. Das WHI war durch Mitarbeiterin Anna Sting vertreten. Sie behandelte in ihren Beiträgen die Themen Rechtsstaatlichkeit, Subsidiarität, Kohäsion und gleichwertige Lebensverhältnisse in Europa. Im Anschluss ergab sich die Gelegenheit zum Gespräch mit der Kanzlerin und der zukünftigen Kommissionspräsidentin.
Das Projekt Wir sind Europa ist ein Gemeinschaftsprojekt des Walter Hallstein-Instituts, den Internationalen Journalistenprogrammen (IJP) e.V. und der Stiftung Zukunft Berlin. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Mercator. Innerhalb des Verbunds organisiert das Walter Hallstein-Institut unter anderem die Humboldt-Reden zu Europa.

 


Wissenschaftspreis 2019 der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik

Herr PD Dr. Enrico Peuker wurde für seine Habilitationsschrift "Verfassungswandel durch Digitalisierung. Digitale Souveränität als verfassungsrechtliches Leitbild" mit dem Wissenschaftspreis 2019 der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik ausgezeichnet

 

 

 

 

 

 

 


DFG-Graduiertenkolleg Dynamische Integrationsordnung (DynamInt) eröffnet!

 

Mit einem Festakt in der Französischen Botschaft in Berlin wurde am 18.10.2019 das DFG-Graduiertenkolleg Dynamische Integrationsordnung. Europa und sein Recht zwischen Harmonisierung und Pluralisierung (DynamInt) offiziell eröffnet. Als besondere Gäste dieser Veranstaltung konnten Laurent Fabius, Präsident des Conseil constitutionnel und Prof. Dr. Dres. h. c. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts gewonnen werden, die zum Theman “Die Entwicklung der Verfassungsgerichtsbarkeit in Europa: Wandlung und Herausforderungen” diskutierten.
DynamInt ist ein neues DFG-Graduiertenkolleg, das zum 01.10.2019 seine Arbeit aufgenommen hat. Seine Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler forschen darin zum Wechselspiel von Harmonisierung und Pluralisierung im Europarecht. Erklärtes Ziel ist es, Regeln, Prinzipien und Institute zu entwickeln, die als stabile Schnittstellen eine gleichsam atmende Integration ermöglichen. Es ist auf Internationalität ausgerichtet und eng in die European Law Schon (ELS), dem führenden, europäischen Ausbildungsprogramm für Juristen in Europa, integriert.

In seiner Vollbesetzung wird das Kolleg 15 Promovierende, 2 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden sowie 8 Professorinnen und Professoren, die als wissenschaftlichen Leitung fungieren und die Betreuung der Doktorandinnen und Doktoranden übernehmen, umfassen.

Die Förderung durch die DFG stellt eine hohe Auszeichnung dar und ist das Ergebnis eines hochkompetitiven Auswahlverfahrens, in dem sich DynamInt gegen eine große Anzahl von mitbewerbender Promotionsprogramme durchgesetzt hat.

 


Neues DFG-gefördertes Graduiertenkolleg Dynamische Integrationsordnung ('DynamInt') startet am 1. Oktober 2019 an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin!

vgl. Pressemitteilung 13/2019 der DFG.
Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Kollegs.

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XXI. Deutsch-polnisches Verwaltungskolloquium in Berlin

Vom 22. bis zum 25. September 2019 fand in Berlin das XXI. Deutsch-polnische Verwaltungskolloquium in Kooperation der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Universität Warschau und unter Beteiligung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt. Seit 1978 tagt diese Gruppe von jeweils 20 polnischen und deutschen Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftlern des Öffentlichen Rechts im Zweijahresrhythmus abwechselnd in Polen und Deutschland und pflegt damit eine jahrzehntelange Zusammenarbeit, die nicht nur geographische Grenzen überwindet. In diesem Jahr wurden unter dem Titel „Verwaltungsrecht als politisches Recht“ Themen des Parlaments- und Parteienrechts, des Kommunikations- und Informationsrechts sowie des Rechts des Öffentlichen Dienstes anhand von vier deutsch-polnischen Vortragspaaren diskutiert. Das Kolloquium war außerdem Gast im Deutschen Bundestag beim Direktor des Deutschen Bundestages, Staatssekretär Prof. Dr. Horst Risse sowie bei der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe unter der Leitung von Manuel Sarrazin, MdB. Ebenfalls wurde sie im Namen des Auswärtigen Amtes von der deutschen Generalkonsulin in Danzig, Frau Prof. Dr. h.c. Cornelia Pieper empfangen. Besonders erfreulich mit Blick auf die Zukunft der traditionsreichen Kooperation war in diesem Jahr die Teilnahme zahlreicher junger polnischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Dank der Organisatoren gilt nicht zuletzt den Förderern des diesjährigen Kolloquiums: Der Fritz Thyssen Stiftung, dem DAAD (Ostpartnerschaften der HU Berlin) und der Hohbühl-Stiftung.